In Nigeria töteten islamische Radikale acht Christen

Die Folgen der Angriffe von Boko-Haram-Kämpfern auf ein christliches Dorf in Nigerien. Foto: Associated Press.

Zwischen 30. und 31. August 2025 verübten Boko-Haram-Kämpfer im nigerianischen Bundesstaat Borno eine Reihe von Angriffen, bei denen acht Menschen getötet wurden. Dies berichtet Christian Daily International.

Laut lokalen Quellen ereignete sich der erste Angriff im Bezirk Gwoza: Dort erschossen Militanten fünf Christen direkt auf den Feldern, während diese arbeiteten. Am nächsten Tag drangen Terroristen im Bezirk Askir-Uba in Häuser von Christen ein, während diese schliefen, und töteten dabei drei Menschen.

Die Angriffe wurden von der Polizei und dem Militär des Bundesstaates bestätigt. Ein Vertreter der Armee erklärte, dass die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt würden, doch laut einem Senator brannten die Militanten auch Dutzende Häuser nieder und ließen viele Menschen obdachlos zurück.

„Diese Angriffe sind ein herzzerreißendes Ereignis. Bauern und junge Menschen werden erneut Opfer von Gewalt. Unser Volk will Frieden, sieht sich jedoch mit einer neuen Welle der Gewalt konfrontiert“, erklärte der Senator.

Die Gruppe „Boko Haram“ oder „Jamaat Ahl as-Sunnah li-Da'wa wal-Jihad“ strebt die Einführung der Scharia im gesamten Gebiet Nigerias an. Angaben der Menschenrechtsorganisation Open Doors zufolge bleibt das Land einer der gefährlichsten Orte für Christen: Allein im Jahr 2025 entfielen etwa 69 % aller Morde an Gläubigen weltweit auf Nigeria.

Zuvor berichtete die UOJ, dass Islamisten in Nigeria fünf Christen getötet und weitere 110 entführt hätten.

Lesen Sie auch

„Alles wird der Mensch vergeben, wenn Freude in seiner Seele ist“

Erzpriester Slobodan Tijanić zelebrierte in der serbisch-orthodoxen Gemeinde in Frankfurt und predigte über das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht.

Christen im Südlibanon stehen zwischen Israel und der Hisbollah

Hilfswerk CSI warnt vor Zerstörung christlicher Grenzdörfer und einer dauerhaft gefährdeten Rückkehr.

Metropolit Nektarios: „Griechenland ist durch ideologische Waffen bedroht“

Der Hierarch von Korfu warnte an Mariä Himmelfahrt vor einem Verlust christlicher Werte und der demografischen Zukunft Griechenlands.

Patriarch Porfirije im Kloster Slanci: „Der Glaube ist Vertrauen in Gott“

Der serbisch-orthodoxe Patriarch rief zum Fest der Überführung der Reliquien des heiligen Stephanus zu gelebtem Glauben, Liebe und Vergebung auf.

Bischof Sofian: „Ein Leben im Dienst Gottes und der Menschen“

Rumänisch-orthodoxe Liturgie zu Mariä Himmelfahrt im Kirchenzentrum München gefeiert.

Europas größte Marienstatue in Polen erhielt bischöflichen Segen

Die 55,6 Meter hohe „Figur der barmherzigen Gottesmutter“ wurde am Hochfest Mariä Himmelfahrt in Konotopie gesegnet.