Metropolit Mark segnete den Standort für die neue Klosterkirche auf Schloss Seyfriedsberg
Feierlich wurde ein Kreuz dort aufgestellt, wo in Zukunft die Klosterkirche errichtet wird. Sie wird dem Entschlafen der Gottesmutter geweiht sein. Foto: Diözese
Am Hochfest Maria Entschlafens, dem 28. August 2025, zelebrierte Metropolit Mark, das geistliche Oberhaupt der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA), die Göttliche Liturgie auf Schloss Seyfriedsberg. Dies teilte die Diözese auf ihrem Telegram-Kanal mit.
Der Festgottesdienst markierte einen wichtigen Schritt für die orthodoxe Klosterbruderschaft des Heiligen Hiob von Pocaev mit Sitz in München, die mit dem Schloss einen neuen Standort gefunden hat.
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde zudem ein Kreuz an jener Stelle errichtet, an der künftig die Klosterkirche entstehen soll. Sie wird dem Entschlafen der Gottesmutter geweiht sein und Teil einer künftigen Klosteranlage werden, die auf dem „Heiligen Berg von Schwaben“ – wie das Anwesen auch genannt wird – entstehen soll.
Die Zusammenkunft auf Schloss Seyfriedsberg fanden in Anwesenheit der wundertätigen Gottesmutterikone von Kursk statt, die Bischof Hiob (Bandmann) anschließend nach New York brachte.
Nach langjähriger Suche plant die Bruderschaft, das zwischen Augsburg und Ulm gelegene Schloss in ein orthodoxes Kloster, ein Diözesanzentrum sowie ein Priesterseminar zu verwandeln. Das bisherige Kloster in München bietet keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr für die Bruderschaft, die auch einen Verlag und eine Druckerei betreibt.
Trotz provisorischer Bedingungen – darunter ein einfaches Refektorium und eine reaktivierte historische Schlossküche – waren Gläubige zur Mitfeier eingeladen. Zahlreiche Helfer und Handwerker sind bereits seit Wochen damit beschäftigt, das Anwesen auf seine zukünftige Nutzung vorzubereiten.
Die Sanierung ist umfangreich und trotz fortlaufender Spenden ist das Projekt noch nicht vollständig finanziert. Die Bruderschaft bittet daher weiterhin um Unterstützung und Gebet, um den Aufbau dieses geistlichen Zentrums zu ermöglichen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass an der Schlossmauer von Seyfriedsberg zusätzlicher Sanierungsbedarf besteht, und auf ihrem YouTube-Kanal den Film „Kloster Seyfriedsberg – ein neues Zentrum der Orthodoxie in Deutschland“ veröffentlicht.
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