Metropolit Serafim ehrte in Rumänien den Heiligen Georg den Pilger
Unter den Heiligen wird am 17. August des Heiligen Georg des Pilgers gedacht. Metropolit Serafim würdigte ihn im rumänischen Kreis Alba. Foto: mitropolia-ro.de
In einem bewegenden Gottesdienst im Heimatort des heiligen Georg des Pilgers würdigte Metropolit Serafim von Deutschland, Mittel- und Nordeuropa das außergewöhnliche Glaubenszeugnis des Heiligen. Der Metropolit rief in Șugag in Zentralrumänien die Gläubigen zu beständigem Gebet, Demut und christlichem Leben auf. Dies teilte die deutsche Metropolie der Rumänisch-Orthodoxen Kirche mit Sitz in Nürnberg auf ihrer Webseite mit.
Bei seinem Besuch betonte Metropolit Serafim, dass er in der gesamten Kirchengeschichte keinen Mann von größerer Frömmigkeit und Entbehrung gekannt habe. Der Heilige habe in asketischer Strenge gelebt, barfuß selbst im Winter, ohne Bett in seiner Zelle, und im ständigen Gebet. Er teilte sein Brot mit den Armen und segnete jeden, dem er begegnete.
Der Hierarch stellte das Leben des Heiligen als Vorbild gelebter Demut und geistlicher Wachsamkeit heraus. Der heilige Georg habe das Jesus-Gebet unaufhörlich gesprochen – „von morgens bis abends“ –, und so seine ganze Existenz auf Gott ausgerichtet.
Metropolit Serafim forderte die Gläubigen auf, jederzeit und an jedem Ort zu beten – auf dem Feld, bei der Arbeit, auf der Straße. „Wer Gott im Herzen trägt, betet fortwährend. Wenn man im Geist des Evangeliums lebt, betet, fastet, Gutes tut und an den Werten der Kirche festhält", so Serafim, „wird Gott Kraft schenken, um den Herausforderungen des Lebens zu begegnen.“
Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Serafim das Stipendienprogramm der deutschen Diözese in Rumänien besuchte.
Lesen Sie auch
Erzpriester Matthias Zierenberg: Prüfungen lassen den Glauben wachsen
Der Geistliche deutete das Evangelium vom sinkenden Petrus als Glaubensschule, in der Christus seine Jünger Schritt für Schritt zur Erkenntnis seiner Gottheit und zu einem reifen Vertrauen führt
Neues Buch von Schima-Archimandrit Gabriel Bunge erscheint bei Hagia Sophia
Der orthodoxe Verlag veröffentlicht mit „In Geist und Wahrheit“ eine umfassende Studie zur Gebetslehre des frühchristlichen Wüstenvaters Evagrios Pontikos
Priester Matthias Fröse: Den Blick auf Christus statt auf den Sturm richten
Der Geistliche ermutigte Gläubige, Gottes scheinbares Schweigen als Weg des geistlichen Wachstums zu verstehen
Metropolit Isaak besuchte orthodoxes Jugendlager in den Niederlanden
Oberhaupt der Antiochenisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland und Mitteleuropa feierte Kleine Wasserweihe und ermutigte rund 100 Jugendliche zur aktiven Teilnahme am sakramentalen Leben der Kirche
Patriarch Daniil: Gottesmutter weist den Weg zu Christus und zur Einheit der Kirche
Gottesdienst in Anwesenheit der wundertätigen Hawaii-Ikone der Gottesmutter – Konzelebrant war Bischof Irenei von London und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland
Patriarch Daniel: Nur Christus führt die Kirche durch die Stürme der Geschichte
Das rumänisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt deutete das Evangelium des 9. Sonntags nach Pfingsten als Aufruf zu Vertrauen, Gebet und Dankbarkeit gegenüber Gott