Hamburger Gemeinde hat jetzt eigene Grabstelle

Mit Stempel und Unterschriften: Vertreter der Kirchengemeinde und der Friedhofsverwaltung besiegelten den Vertrag für das neue Grabfeld. Foto: Gemeinde des Hl. Erzengels Michael Hamburg

Mit Stempel und Unterschriften: Vertreter der Kirchengemeinde und der Friedhofsverwaltung besiegelten den Vertrag für das neue Grabfeld. Foto: Gemeinde des Hl. Erzengels Michael Hamburg

Am Samstag, dem 19. Juli 2025, unterzeichneten Vertreter des Hamburger Friedhofs Ohlsdorf und der serbisch-orthodoxen Kirchengemeinde der Hansestadt einen Vertrag zur Übernahme eines Grabfelds. Darüber berichtet die Eparchie von Düsseldorf und ganz Deutschland der Serbisch-Orthodoxen Kirche auf ihrer Webseite.

Das Dokument wurde von Anja Wiebke für die Friedhofsverwaltung und von Ranko Veselinović für den Kirchenrat unterzeichnet. Damit ist die bereits erfolgte Übergabe an die Gemeinde des Hl. Erzengels Michael nun auch vertraglich festgezurrt.

Das Oberhaupt der Serbisch-Orthodoxen Kirche, Patriarch Porfirije aus Belgrad, hatte das Grabfeld für die Mitglieder der Hamburger Gemeinde bereits bei einem Besuch im vergangenen Jahr im Beisein von Metropolit Grigorije von Düsseldorf und Deutschland gesegnet.

Der Friedhof Ohlsdorf im gleichnamigen Hamburger Stadtteil wurde im Jahr 1877 eingeweiht und ist mit 389 Hektar der größte Parkfriedhof der Welt. Über das gesamte Areal verteilen sich 202.000 Grabstätten.

Auf dem Friedhof Öjendorf im Stadtteil Billstedt gibt es schon seit dem Jahr 2002 eine Grabanlage für serbisch-orthodoxe Christen. Da sie vollständig belegt war, wurde dort schon im Jahr 2015 ein neues Grabfeld angelegt.

Die UOJ berichtete zuvor, dass in Stuttgart die Vidovdan-Akademie für Schüler der serbischsprachigen Ergänzungsschulen stattfand.

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