Die UOK könnte Unterstützung von internationalen Menschenrechtsaktivisten erhalten, sagt Politikwissenschaftler

Konstantin Bondarenko. Foto: UOJ

In einem Kommentar für die UOJ zu Selenskyjs Dekret, Metropolit Onufrij die Staatsbürgerschaft zu entziehen, betonte der Politologe Konstantin Bondarenko, dieser Schritt des Präsidenten bedeute „eine reale Bedrohung durch eine neue Repressionswelle gegen die UOK und eine weitere kirchenfeindliche Medienkampagne der ukrainischen Behörden“.

„Der Angriff auf Seine Seligkeit steht im Zusammenhang mit dem begonnenen Prozess zur Umsetzung des Gesetzes zum Verbot der UOK. Sie wollen sie enthaupten. Dies ist eine gezielte politische Kampagne zur Zerstörung der kanonischen Kirche. In Zukunft könnte sich das Schwungrad der politischen Repression gegen die UOK noch schneller drehen“, betonte der Politologe.

Ihm zufolge „könnte ihm nach der Entziehung der Staatsbürgerschaft rechtlich die Auslieferung drohen.“

Gleichzeitig betonte Bondarenko, dass sowohl der Primas als auch die gesamte UOK rechtliche Unterstützung von internationalen politischen Organisationen sowie von der aktuellen US-Regierung erhalten könnten. Er erinnerte an die Unterstützung der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche durch den aktuellen Vizepräsidenten J.D. Vance.

Zuvor hatte die UOJ mitgeteilt, dass die Kirche laut Bondarenko die bolschewistische Zeit überlebt habe und daher auch die „Quartalszeit“ überstehen werde.

Lesen Sie auch

Bischof Andrej würdigte den heiligen Nikolaj Velimirović zum Gedenktag

Gottesdienst in der serbisch-orthodoxen Gemeinde Mels feierlich begangen

Patriarch Daniel: ständige Nächstenliebe als christlicher Auftrag

Auslegung des Evangeliums vom Gelähmten betonte Barmherzigkeit, Geduld und geistliche Heilung

Gemeinde in Hamburg kündigte Gedenkgottesdienste in Bergedorf und Ohlsdorf an

Die russisch-orthodoxe Gemeinde des hl. Johannes von Kronstadt hat mehrere Gedenkgottesdienste angekündigt.

Bischof Johannes von Caracas und Südamerika leitete Liturgie in Bad Kissingen

Bischof Johannes leitete Liturgie in Bad Kissingen, hielt ein archpastorales Wort und traf Jugendliche zu Glaubensgesprächen.

ROKA-Bischofskonzil beschloss Beginn der Verherrlichung von Seraphim Rose unter den Heiligen

Nach Informationen der UOJ erkannte der Synod der ROKA die Rechtschaffenheit von Priestermönch Seraphim Rose an.

ROKA-Hierarchen besuchten Gemeinden und Universität nach Bischofskonzil

Liturgien in ganz Deutschland und Begegnung an der Münchner Hochschule