Der georgische Patriarch gratuliert der Welt zum Tag des Sieges

Patriarch Ilia. Foto: Pressestelle der Georgischen Kirche

Katholikos-Patriarch Ilia II. wandte sich anlässlich des 80. Jahrestages des Sieges über den Faschismus mit einer Grußbotschaft an die Öffentlichkeit. In seiner Ansprache betonte das Oberhaupt der Georgischen Orthodoxen Kirche die besondere Bedeutung dieses Datums und erinnerte an die Notwendigkeit, den Frieden zu bewahren.

„Dieser Tag vereint unzählige Beispiele bewundernswerter Tapferkeit und Standhaftigkeit, die viele im Zweiten Weltkrieg gezeigt haben. Gerade dieser Opfermut und natürlich Gottes Hilfe haben den Sieg der vereinten Kräfte über das Böse ermöglicht“, sagte der Patriarch.

In seiner Botschaft erinnerte Ilia II. an den hohen Preis des Sieges – zerstörte Städte und Kirchen – sowie an die 61 Millionen Todesopfer, darunter mehr als 300.000 Menschen aus Georgien.

Er hob hervor, dass nach dem Zweiten Weltkrieg Frieden eingekehrt sei und die Beziehungen sowie Freundschaften zwischen den Ländern eine neue Ebene erreicht hätten:
„Zur Wahrung des Friedens wurde auch die Europäische Union gegründet, deren Grundstein just an diesem Tag im Jahr 1950 gelegt wurde. Wir gratulieren den Mitgliedsstaaten und Beitrittskandidaten der Europäischen Union zu diesem Jubiläum der Einigung – und allen Menschen, insbesondere den Veteranen, zum Tag des Sieges.“

„Gott segne Georgien und die ganze Welt“, schloss der Katholikos-Patriarch mit einem Zitat aus dem Römerbrief:
„So lasst uns nun dem nachstreben, was zum Frieden dient und zur gegenseitigen Erbauung“ (Röm 14,19).

 

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