Die Orthodoxe Kirche feiert das Fest der Verkündigung der Allerheiligsten Gottesgebärerin

„Verkündigung“ von Andrej Rublev. Foto: kibart
Am 7. April (25. März nach dem julianischen Kalender) feiert die orthodoxe Kirche die Verkündigung der Allerheilogsten Gottesgebärerin - eines der zwölf Hochfeste des Kirchenkalenders. Dieser Tag ist dem Gedenken daran gewidmet, wie der Erzengel Gabriel der Jungfrau Maria erschien und ihr die frohe Botschaft von der bevorstehenden Geburt des Erlösers der Welt verkündete.
Nach dem Lukasevangelium wurde der Erzengel Gabriel von Gott zu der Jungfrau Maria in die Stadt Nazareth gesandt mit den Worten: „Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir; gesegnet bist du unter den Frauen“. Maria war verlegen über diesen Gruß.
Der Erzengel fuhr fort: „Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden; und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du wirst ihm den Namen Jesus nennen. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden, und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird König sein über das Haus Jakob in Ewigkeit, und seinem Reiche wird kein Ende sein.“
Maria fragte den Engel: „Wie kann das sein, wenn ich keinen Mann kenne?“ Darauf antwortete der Erzengel Gabriel: „Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird das Heilige, das geboren werden soll, Sohn Gottes genannt werden.“ Zur Bestätigung seiner Worte teilte der Engel Maria mit, dass ihre Verwandte Elisabeth, die als unfruchtbar galt, ebenfalls einen Sohn empfangen hatte, obwohl sie bereits in hohem Alter war.
Daraufhin antwortete Maria demütig: „Siehe die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort“. Nach diesen Worten verließ der Erzengel Gabriel sie.
Obwohl das Fest in die Fastenzeit fällt, ist an diesem Tag eine gewisse Lockerung der Fastenvorschriften erlaubt, insbesondere ist Fisch.
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