Metropolit Feodosij berichtete über die bevorstehenden Übernahmen von Kirchen der UOK in Tscherkassy
Metropolit Theodosios. Foto: Screenshot des Videos t.me/palomnik7
Am 1. April 2025 berichtete Metropolit von Tscherkassy und Kanew der UOK Feodosij, dass laut Informationen aus verschiedenen Quellen die Anhänger der OKU mit Unterstützung von Sicherheitskräften in naher Zukunft einen Versuch unternehmen könnten, zwei Kirchen in Tscherkassy gewaltsam zu übernehmen.
Diesmal handelt es sich um die Kirchen des heiligen Apostels Andreas des Erstberufenen und der Geburt Christi in der Stadt Tscherkassy.
Der Hierarch meldete, dass in einer Reihe von staatlichen Einrichtungen die Mitarbeiter über die Notwendigkeit informiert wurden, am Morgen an Aktionen gegen die Kirchen der Ukrainischen Orthodoxen Kirche teilzunehmen. Die Mitarbeiter werden mit möglicher Entlassung bedroht, falls sie sich weigern.
Ein möglicher Angriff könnte bereits in den nächsten Tagen stattfinden. Sobald der genaue Tag und die Uhrzeit bekannt sind, wird die orthodoxe Gemeinde von Tscherkassy umgehend informiert.
Erzbischof Feodosij rief das Klerus und die Gläubigen zur Einheit und zum „Schutz der Heiligkeit vor den Barbaren“ auf.
Er betonte, dass diese Kirchen und die Grundstücke darunter Eigentum der Eparchialverwaltung von Tscherkassy der UOK sind und alle notwendigen juristischen Dokumente besitzen.
„Keine sogenannten 'Gemeinden' haben jemals diese Kirchen besessen und haben keinerlei Rechte darauf“, erklärte der Bischof.
Der Metropolit erinnerte daran, dass illegale Übernahmen von Kirchen ein Verbrechen sind und die Verantwortung für diese Handlungen nicht nur auf den Organisatoren, sondern auch auf allen Beteiligten lasten wird.
Der Erzbischof wies auch darauf hin, dass die Gläubigen von Tscherkassy nicht untätig bleiben wollen: „Wir werden unsere Heiligkeiten nicht aufgeben! Wir erinnern uns, wie die Kathedrale übernommen wurde, die jetzt leer steht. Die Eindringlinge haben bereits Schande über unsere Stadtgemeinschaft gebracht. Besinnt euch und fürchtet Gott!“
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