Gesetz zur geschlechtlichen Selbstbestimmung tritt in Deutschland in Kraft
In Deutschland ist es nun erlaubt, jedes Jahr den Geschlechtseintrag zu ändern. Foto: Tagesspiegel
Ab dem 1. November 2024 gilt in Deutschland ein Gesetz zur Selbstbestimmung, berichtet die Ausgabe des Tagesspiegels. Für die Änderung des Geschlechtseintrags in Dokumenten (im Standesamt) ist dann weder ein Gerichtsbeschluss noch ein psychiatrisches Gutachten erforderlich. Erwachsene brauchen nur 25 Euro zu zahlen, um nicht nur ihr Geschlecht, sondern auch ihren Namen zu ändern.
Das Standesamt bietet vier Geschlechtsoptionen an: männlich, weiblich, divers oder garkein Geschlechtseintrag. Jugendliche ab 14 Jahren können ihre Geschlechtsangabe auch mit Zustimmung der Eltern oder im Konfliktfall mit einem Gerichtsbeschluss ändern.
Es ist wichtig zu wissen, dass die Änderung des Geschlechtseintrags in den Dokumenten nicht zwingend einen medizinischen Eingriff erfordert. Sobald der Geschlechtseintrag in den Dokumenten geändert wurde, ist die Änderung für mindestens ein Jahr wirksam, danach ist eine erneute Anpassung möglich.
Das Gesetz gilt nicht nur für deutsche Staatsbürger. Auch Ausländer mit einer unbefristeten Aufenthaltserlaubnis können in Deutschland von dem Recht auf Geschlechtsänderung Gebrauch machen. Die Änderungen gelten jedoch nur für Dokumente innerhalb Deutschlands und der Europäischen Union, während nationale Pässe nach den Gesetzen des Landes der Staatsangehörigkeit geändert werden müssen.
Als das Gesetz in Kraft trat, hatten in Berlin bereits 1.300 Personen einen Antrag gestellt, und es wird mit Warteschlangen vor den Standesämtern gerechnet.
Deutschland ist damit das 17. Land der Welt, das seine Geschlechtervorschriften liberalisiert.
Lesen Sie auch
In Köln besuchten Kinder der Sonntagsschule den Freizeitpark Phantasialand
Als Dank für ihr Engagement durften die Kinder der Sonntagsschule der ukrainisch-orthodoxen Kirche in Köln den Freizeitpark Phantasialand besuchen.
Stuttgart: Festliche Liturgie zu Ehren von Großfürstin Katharina Pawlowna
Bischof Hiob feiert mit 15 Geistlichen auf dem Württemberg-Hügel – jährliches Gedenken am Pfingstmontag
„Jedes menschliche Herz ist fähig, die Frohe Botschaft anzunehmen“
Priester Konstantin Schmidt predigte beim Bischofsbesuch in Konstanz über Sprache, Einheit und christliche Identität
Priester Konstantin Anikin: „Unser Ziel ist es, Menschen in Christus zu werden“
Der Geistliche sprach zum Hochfest Christi Himmelfahrt über die Würde der menschlichen Natur und das geistliche Leben in der Kirche
Der rumänische Patriarch Daniel rief zum Gebet für die Einheit der Kirche auf
Der Hierarch betonte in seiner Predigt die untrennbare Verbindung von rechtem Glauben und kirchlicher Gemeinschaft
Papst Leo rief zu „Entwaffnung“ von künstlicher Intelligenz auf
Nach den Worten des Pontifex hat künstliche Intelligenz bereits Einfluss auf viele Lebensbereiche.