„Arche“-Sprecher warnte vor Islamisierung an deutschen Schulen
Christliches Hilfswerk berichtet von wachsendem Druck und religiös geprägten Konflikten unter Schülern
Ein Sprecher des christlichen Kinder- und Jugendhilfswerks „Die Arche“ hat vor zunehmenden religiös motivierten Spannungen und Gewalt unter Schülern an deutschen Schulen gewarnt und politische Maßnahmen gefordert. Darüber berichtete die Wochenzeitung „Junge Freiheit“ am 28. April 2026.
Der „Arche“-Sprecher und Berliner Sozialarbeiter Wolfgang Büscher erklärte in Berlin, insbesondere an Schulen mit hohem Migrationsanteil nehme der Druck unter Schülern zu. Kinder und Jugendliche würden demnach ausgegrenzt, bedrängt oder eingeschüchtert, wenn sie sich nicht an bestimmte religiöse Vorgaben hielten. Teilweise werde auch versucht, Mitschüler zu einem Glaubenswechsel zum Islam zu bewegen. Er warnte vor einer Islamisierung der Schulen.
Büscher betonte, dass sich die Konflikte nicht nur gegen christliche oder jüdische Kinder richteten, sondern auch gegen muslimische Schüler, die religiöse Regeln weniger streng befolgten. Er warnte vor einer weiteren Verschärfung der Situation, sollte die Politik nicht eingreifen.
Als mögliche Maßnahme schlug er vor, Schüler aus stark belasteten Schulen auf andere Standorte zu verteilen, um soziale Brennpunkte zu entzerren. Bestehende Untersuchungen wie das Berliner Gewalt- und Konfliktbarometer hält er für unzureichend, da daraus seiner Ansicht nach keine konkreten Verbesserungen folgten.
Auch „Arche“-Gründer Bernd Siggelkow hatte bereits zuvor auf ähnliche Entwicklungen hingewiesen und dabei unter anderem den Einfluss sozialer Medien sowie familiärer Prägung auf die Entstehung von Feindbildern hervorgehoben.
„Die Arche“ ist ein in Deutschland tätiges christliches Hilfswerk, das sich vor allem um sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche kümmert. Es bietet unter anderem Freizeitangebote, Hausaufgabenhilfe, Mahlzeiten und pädagogische Betreuung und ist vor allem in sozialen Brennpunkten aktiv.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der Katholische Familienverband Österreichs die Haushaltsplanung der Regierung als „Faustschlag ins Gesicht tausender Familien“ bezeichnete.