Rumänisch-orthodoxe Diözesanversammlung in Nürnberg hat begonnen
Vorträge zur Liturgie prägen das Programm – Empfang der Reliquien des Heiligen Georg des Pilgers
In der Metropolitankathedrale in Nürnberg hat mit einem Konzertabend am 30. April 2026 die 30. Diözesanversammlung der rumänisch-orthodoxen Erzdiözese für Deutschland, Österreich und Luxemburg begonnen. Die Versammlung findet im Rahmen eines mehrtägigen Treffens zusammen mit der jährlichen Priesterkonferenz unter dem Vorsitz von Metropolit Serafim statt, wie die Metropolie auf ihrer Webseite berichtete.
Den Auftakt bildete am Donnerstag ein Osterkonzert mit Chören der rumänisch-orthodoxen Erzdiözese. Mehrere Chöre aus den Gemeinden der Erzdiözese gestalteten das musikalische Programm mit rumänisch-byzantinischen und harmonisierten Kirchengesängen, ergänzt durch solistische Beiträge. Metropolit Serafim würdigte die Mitwirkenden und beendete den Abend mit einem Segensgebet.
Am Freitag begann die Versammlung mit einem Te Deum-Gottesdienst und der offiziellen Eröffnung. Teil nehmen alle Geistlichen sowie Delegierte aus den Pfarrgemeinden. Erstmals wurden auch die Pfarrersfrauen sowie Vertreterinnen des Jugendverbandes ATORG eingeladen.
Im Mittelpunkt stehen Berichte zu pastoralen, kulturellen, finanziellen und sozialen Aktivitäten sowie zur Jugendarbeit und zu laufenden Projekten des Jahres 2026. Am Nachmittag widmen sich die Teilnehmer Fragen von Mission und Seelsorge. Im Rahmen der Priesterkonferenz halten Pater Prof. Dr. Daniel Benga (München) und Pater Ciprian Negreanu (Cluj-Napoca) Vorträge, die die Bedeutung der Heiligen Liturgie aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.
Zum weiteren Programm gehört die feierliche Begrüßung eines Reliquiars mit den Reliquien des Heiligen Georg des Pilgers, das von einer Delegation des Klosters Văratec überbracht wird. Den Abschluss bildet am 2. Mai eine gemeinsame Heilige Liturgie mit mehreren Hierarchen. Anschließend werden kinderreiche Priesterfamilien gewürdigt sowie Teilnehmergemeinden eines landesweiten Katechese-Wettbewerbs ausgezeichnet.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Daniel vor den sozialen und moralischen Folgen des Glücksspiels warnte.