In Augsburg intrerssieren sich immer mehr Menschen für Sterbehilfe

Krankenschwester hält die Hand eines Patienten. Foto: Freepik
In Augsburg wächst das Interesse am assistierten Suizid. Nach Angaben örtlicher Ansprechpartner der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) ist die Zahl der Beratungsanfragen seit dem öffentlich bekannt gewordenen Tod der Kessler-Zwillinge Ende 2025 deutlich gestiegen. Während früher etwa zwei Beratungstermine pro Woche stattfanden, werden inzwischen teilweise zwei Gespräche täglich geführt. Auch die Wartezeiten haben sich verlängert. Nach Angaben der DGHS dauere es bei Menschen ohne schwere Erkrankung mittlerweile mindestens drei Monate, bis ein assistierter Suizid durchgeführt werden könne. Darüber berichtete die Augsburger Allgemeine am 1. November 2026.
Die DGHS bietet in der Region Beratungen zu Patientenverfügungen sowie zu Möglichkeiten eines selbstbestimmten Lebensendes an. Nach Angaben ihrer Augsburger Ansprechpartner Elisabeth und Leonhard Merkl wenden sich zunehmend auch Angehörige mit konkreten Sterbewünschen von Familienmitgliedern an die Organisation. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage seien die regionalen Teams, die assistierte Suizide begleiten, stark ausgelastet. Die Entscheidung für einen assistierten Suizid erfordert jedoch eine Prüfung und kann nicht kurzfristig umgesetzt werden.
Der Augsburger Hospiz- und Palliativverein äußert Kritik an dieser Entwicklung. Geschäftsführerin Christine Fricke warnt davor, dass hinter Sterbewünschen häufig Ängste vor Schmerzen, Einsamkeit oder einer belastenden medizinischen Versorgung stehen. Der Vereinsvorsitzende Eckard Rasehorn befürchtet zudem, dass die zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz des assistierten Suizids Druck auf ältere und schwerkranke Menschen ausüben könnte. Fricke fordert deshalb eine gesetzlich vorgeschriebene, unabhängige Beratung. Zugleich verweist der Verein auf die bestehenden Angebote der Hospiz- und Palliativversorgung, die schwerkranke Menschen am Lebensende begleiten und ihre Beschwerden lindern sollen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass in Uganda ein christlicher Lehrer getötet wurde, der Konvertiten aus dem Islam aufnahm.
Lesen Sie auch
In Äthiopien wurden in den letzten Monaten 42 Kirchen zerstört
In der Region Oromia wurden mehr als 40 Kirchen der Äthiopischen Kirche zerstört, niedergebrannt oder geplündert.
Patriarch Bartholomaios besuchte die Feierlichkeiten zur Gründung der Türkischen Republik
Das Oberhaupt der Kirche von Konstantinopel nahm in Ankara an einem Abendessen des türkischen Präsidenten Erdoğan anlässlich des 103. Jahrestages der Ausrufung der Republik teil.
Patriarch von Antiochia erörterte mit einer Delegation der ROK die zwischenkirchlichen Beziehungen
Das Oberhaupt der Kirche von Antiochia traf sich mit Metropolit Antonij von Wolokolamsk.
In Uganda wurde ein christlicher Lehrer getötet, der Konvertiten aufnahm
Ein 45-jähriger Lehrer wurde im Westen Ugandas von Unbekannten erschlagen, nachdem er mehreren ehemaligen Muslimen Zuflucht gewährt hatte.
UOJ-Journalisten nach Briefen an Vance freigelassen – Leiterin der Jungen Republikaner
Catherine Whiteford berichtete, dass sie J. D. Vance persönlich Briefe inhaftierter Journalisten übergeben habe, die über Kirchenbesetzungen geschrieben hatten, und dass diese drei Monate später freigelassen worden seien.
Co-Vorsitzende der Jungen Republikaner: Einberufung des UOK-Klerus ist Mord durch fremde Hand
Catherine Whiteford erklärte, dass Priester der UOK an die Front geschickt würden, obwohl deren geistlicher Stand bekannt sei. Ihr Tod werde anschließend der russischen Armee zugeschrieben.