Seminar in Krefeld widmet sich der christlichen Pädagogik

Die Kirche der Heiligen Großmärtyrin Barbara in Krefeld ist am 14. November Veranstaltungsort eines Seminars zur christlichen Pädagogik. Foto: Krinveldius/Wikipedia

Die Kirche der Heiligen Großmärtyrin Barbara in Krefeld ist am 14. November Veranstaltungsort eines Seminars zur christlichen Pädagogik. Foto: Krinveldius/Wikipedia

Die Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche veranstaltet am 14. November 2026 in der Kirche der Heiligen Großmärtyrin Barbara in Krefeld ein Seminar zur christlichen Kindererziehung. Unter dem Titel „Praxis und Ursprünge christlicher Pädagogik: Von der Tradition zur effektiven Arbeit mit Kindern in unserer Zeit“ richtet sich die Veranstaltung an Sonntagsschullehrer, Erzieher, Mentoren und Eltern, die sich für Fragen der christlichen Erziehung interessieren, wie die Diözese mitteilte.

Mehr zum Thema Russisch-orthodoxe Gemeinde in Krefeld begrüßte neuen Priester
Erzbischof Tichon von Rusa gratulierte Diakon Elmar Kalthoff zum 90. Geburtstag; Pfarrer Alexej Veselov überreichte ihm eine Auszeichnung.

Das Programm beginnt um 9 Uhr mit einer Vorlesung von Olga Leonidowna Januschkjawitschene über die Ursprünge und Grundprinzipien christlicher Pädagogik. Im Mittelpunkt stehen das patristische Erbe, das christliche Menschenbild und grundlegende Methoden der Erziehung. Dabei werden auch die historischen Wurzeln der christlichen Pädagogik sowie die Bedeutung von Liebe, Motivation und der Beziehung zwischen Lehrern und Schülern behandelt.

Anschließend beschäftigen sich die Teilnehmer in einem Workshop mit schwierigen Unterrichtssituationen und Möglichkeiten, die Disziplin im Sonntagsschulunterricht aufrechtzuerhalten. Anhand praktischer Fallbeispiele geht es unter anderem um Konflikte zwischen Kindern, auffälliges Verhalten, Motivationsprobleme und den Umgang mit Lügen oder körperlicher Gewalt. Auch schwierige Fragen von Kindern zu Gott, zum Glauben und zum Leben werden thematisiert.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrkräften. Dabei werden unter anderem die Überbehütung von Kindern, das Verhältnis zwischen liebevoller und konsequenter Erziehung sowie der Umgang mit Kindern behandelt, die nicht mehr in die Kirche oder in die Sonntagsschule gehen möchten. Das Seminar endet mit einer gemeinsamen Reflexion und einem Gebet. Die Veranstaltung dauert von 9 bis 14.30 Uhr; anschließend ist ein gemeinsames Essen vorgesehen. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro. Anmeldungen sind über ein Onlineformular möglich.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die deutschsprachige serbisch-orthodoxe Gemeinde in Limburg ihr Patronatsfest feierte.

Fachleute begutachteten historisches Archiv der deutschen ROKA-Diözese

Restauratoren und Archivare gaben Empfehlungen zur Sicherung wertvoller Zeugnisse der russischen Orthodoxie und der russischen Emigration in Deutschland.

Rumänisch-orthodoxe Gemeinde in Aschaffenburg stärkte Glauben und Traditionen

Rumänien fördert mit 125.000 Lei die orthodoxe Spiritualität, die rumänische Kultur und die Weitergabe von Traditionen an Kinder und Jugendliche.

Rumänisch-orthodoxe Gemeinde Baden bei Wien weihte ein Dreifaltigkeitskreuz

Mehr als 350 Gläubige nahmen an der Feier mit Bischof Macarie von Nordeuropa teil – Gemeinde hofft auf den Bau einer eigenen Kirche.

Antiochenisch-orthodoxe Gemeinde in Köln feierte ihr Patronatsfest

Metropolit Isaak zelebrierte die Göttliche Liturgie; eine Festwoche mit Gebet, Vorträgen und Begegnungen begleitete das Patrozinium der Kathedrale.

Patriarch Theophilos: „Wir sind vom Krieg erschöpft“

Ausbleibende Pilger und wirtschaftliche Not drängen christliche Familien zur Auswanderung. Der Patriarch fordert Hilfe zum Verbleib im Heiligen Land.

Äthiopiens Synod fordert nach Tötung von 60 Christen Schutz

Nach Angaben der Kirche wurden bei zwei Angriffen in Arsi auch 20 Häuser niedergebrannt. Mehr als 20 Verletzte sind in kritischem Zustand.