Open Doors will eine Million Unterschriften für Afrikas Christen sammeln

Christentum in Afrika. Foto: bbcosplay.com

Christentum in Afrika. Foto: bbcosplay.com

Die Menschenrechtsorganisation Open Doors UK & Ireland hat die internationale Petition „Arise Africa“ gestartet. Sie will eine Million Unterschriften gegen die systematische Ermordung und Verfolgung von Christen in den Ländern Afrikas südlich der Sahara sammeln. Darüber berichtet Christian Today.

Nach Angaben der Menschenrechtler werden in dieser Region täglich im Durchschnitt zwölf Christen wegen ihres Glaubens getötet. Die meisten dieser Todesfälle ereignen sich in Nigeria durch islamistische Radikale und bewaffnete Banden. Laut der Untersuchung von Open Doors für 2026 liegen 17 der 50 Länder mit der stärksten Christenverfolgung auf dem afrikanischen Kontinent; fünf davon gehören zu den ersten zehn.

Die Initiatoren der Petition fordern von afrikanischen und internationalen Entscheidungsträgern, dringend Maßnahmen zum Schutz christlicher Gemeinschaften zu ergreifen, die Verantwortlichen für den Terror zur Rechenschaft zu ziehen und den Betroffenen zu helfen. Sie wollen ihre Forderungen offiziell der Afrikanischen Union, den Vereinten Nationen, der Europäischen Union und den Regierungen mehrerer Staaten übergeben. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung hatten bereits mehr als 919.600 Menschen die Petition unterzeichnet.

„Dies ist ein entscheidender Moment“, betonte Tiffany Barrans, Geschäftsführerin von Open Doors UK & Ireland. „Eine Million Unterschriften würde der britischen Regierung und den führenden Politikern der Welt ein unmissverständliches Signal senden, dass das Leid afrikanischer Christen nicht länger ignoriert werden darf.“

Wie die UOJ zuvor berichtete, töteten bewaffnete Angreifer in Äthiopien 47 orthodoxe Christen und brannten ihre Häuser nieder.

Paris: Internationales Treffen orthodoxer Kirchensänger angekündigt

Es sollen Chorleiter und Kirchensänger in der Alexander-Newski-Kathedrale zu Gottesdiensten, Proben und Vorträgen zusammenkommen.

Orthodoxe Jugendgruppe in Ulm veranstaltete einen Herbstball

Die Jugendgruppe „Znamenskije Vorobuschki“ pflegte mit traditionellen Tänzen die Ballkultur und brachte junge Menschen zu einem festlichen Abend zusammen.

Orthodoxe Jugendkonferenz in Braunlage-Hohegeiß angekündigt

Unter dem Motto „Mein Weg und meine göttliche Berufung“ beschäftigen sich junge orthodoxe Christen mit Glauben, Berufswahl und Lebensentscheidungen.

Griechischer EU-Abgeordneter fordert Strategie zum Schutz von Christen

Nikolas Farantouris wandte sich nach Angriffen auf orthodoxe Christen in Äthiopien, Jordanien und Syrien mit einer schriftlichen Anfrage an Kaja Kallas.

Junge Orthodoxe aus drei Ländern pilgerten zum Heiligen Berg Athos

Jugendliche aus Deutschland, Österreich und Rumänien lernten das geistliche Leben der Athos-Klöster kennen.

Albaniens Kirchenoberhaupt sprach in Assisi über heutige Märtyrer

Erzbischof Johannes von Tirana, Durrës und ganz Albanien würdigte beim internationalen Friedenstreffen in Assisi das Zeugnis der Märtyrer.