Jerusalemer Patriarchat verurteilt Angriff auf Kirche in Jordanien

Die St.-Georgs-Kirche in der Gemeinde Hammoud. Foto: Patriarchat von Jerusalem

Die St.-Georgs-Kirche in der Gemeinde Hammoud. Foto: Patriarchat von Jerusalem

Am 23. Oktober 2026 sprach das Patriarchat von Jerusalem sein Beileid nach dem Angriff auf die orthodoxe St.-Georgs-Kirche in der Gemeinde Hammoud in der jordanischen Region Karak aus und verurteilte den Terroranschlag, bei dem Zivilisten ums Leben kamen. Dies geht aus einer Erklärung auf der Website des Patriarchats hervor.

Medienberichten zufolge eröffneten Unbekannte während einer Trauerfeier in der Kirche das Feuer. Die jordanische Behörde für öffentliche Sicherheit meldete sechs Tote und 28 Verletzte. Andere Quellen nannten höhere Opferzahlen: Nach Angaben der Nachrichtenagentur Petra wurden sieben Menschen getötet und 34 verletzt. Jordaniens König Abdullah II. bezeichnete die Gewalttat als Terroranschlag.

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Patriarch Theophilos III. von Jerusalem, die Mitglieder des Heiligen Synods und Erzbischof Christophoros von Kyriakopolis, der Patriarchalbeauftragte in Jordanien, sprachen den Familien der Getöteten, dem jordanischen Volk und der haschemitischen Führung des Landes ihr Beileid aus. Das Patriarchat bezeichnete den Angriff als niederträchtig, feige und blutig. Zugleich äußerte es die Überzeugung, dass die Sicherheitskräfte des Landes die Verantwortlichen rasch finden und zur Rechenschaft ziehen würden.

Das Patriarchat betonte, der Terroranschlag werde die Einheit der jordanischen Gesellschaft nicht erschüttern und die Entschlossenheit der Christen, im Land ihrer Vorfahren zu bleiben, nicht schwächen. Es rief die Gläubigen dazu auf, im Glauben standhaft zu bleiben und zu beten.

Auch das griechische Außenministerium verurteilte den Angriff.

In der Region Karak lebt eine christliche Minderheit in einem mehrheitlich muslimischen Land.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass bei dem bewaffneten Angriff auf eine orthodoxe Kirche in Jordanien sieben Menschen getötet und 34 weitere verletzt wurden.

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