Jordanien: Bewaffnete töteten sieben Menschen in orthodoxer Kirche

Nach Schießerei am 23. Oktober 2026 versammelten sich Menschen und Sicherheitskräfte vor einer griechisch-orthodoxen Kirche im Dorf Hammoud im jordanischen Gouvernement Karak. Foto: France 24

Nach Schießerei am 23. Oktober 2026 versammelten sich Menschen und Sicherheitskräfte vor einer griechisch-orthodoxen Kirche im Dorf Hammoud im jordanischen Gouvernement Karak. Foto: France 24

Am 23. Oktober 2026 wurden bei einem bewaffneten Angriff auf eine griechisch-orthodoxe Kirche in Jordanien mindestens sieben Menschen getötet und 34 weitere verletzt. Nach Angaben der jordanischen Sicherheitsbehörden eröffneten mehrere Angreifer während einer Trauerfeier das Feuer auf die Anwesenden. Der Vorfall ereignete sich im Gouvernement Karak, rund 180 Kilometer südlich der Hauptstadt Amman. Darüber berichtete der französische Nachrichtensender France 24.

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Die Schießerei ereignete sich in einer Kirche im Dorf Hammoud, das zur Region Karak gehört. Nach Bekanntwerden des Angriffs versammelten sich Menschen und Sicherheitskräfte vor dem Gotteshaus. Die Identität der Täter sowie ihre Beweggründe waren zunächst unbekannt. Regierungssprecher Mohammad al-Momani erklärte, die Sicherheitsbehörden hätten Ermittlungen zum Vorfall aufgenommen.

In der Region Karak lebt eine christliche Minderheit, zu der auch orthodoxe Gläubige gehören. Bereits im Dezember 2016 war die Gegend Schauplatz einer Serie bewaffneter Angriffe, bei denen zehn Menschen ums Leben kamen, darunter sieben Polizisten. Ob ein Zusammenhang zwischen den damaligen Ereignissen und dem aktuellen Angriff besteht, ist nicht bekannt.

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