CDU-Politikerin reichte Beschwerde gegen Böhmermann ein

Caroline Bosbach und Jan Böhmermann. KI-gestützte Collage: UOJ; Bildvorlagen: Felix Mayr/CDU Rhein-Berg und Screenshot ZDF.
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach hat beim ZDF-Fernsehrat eine förmliche Programmbeschwerde gegen die Sendung „ZDF Magazin Royale“ eingereicht. Anlass ist die Ausgabe vom 2. Oktober 2026, in der Moderator Jan Böhmermann den gekreuzigten Jesus Christus mit herabwürdigenden Bezeichnungen beschrieb. Bosbach sieht darin eine Verletzung religiöser Gefühle und eine Verunglimpfung des christlichen Glaubens. Darüber berichtete die evangelische Nachrichtenagentur IDEA auf Instagram.
Böhmermann bezeichnete Christus am Kreuz unter anderem als „genderfluiden, bi-neugierigen, halbnackten POC-Otter“ und sprach von einem „auf dem Kopf stehenden Teufelssymbol“. Die Äußerungen, die im Rahmen einer Satiresendung fielen, werden von Bosbach als Angriff auf ein zentrales Glaubenssymbol des Christentums kritisiert. Die Bundestagsabgeordnete machte ihre Beschwerde auf Instagram öffentlich.
In ihrer Eingabe verweist Bosbach auf den ZDF-Staatsvertrag, der die Achtung religiöser Überzeugungen vorsieht. Ihrer Auffassung nach könnte die Darstellung gegen diese Verpflichtung verstoßen haben. Mit der Programmbeschwerde soll der ZDF-Fernsehrat prüfen, ob die Grenzen zulässiger Satire überschritten wurden. Eine Entscheidung über die Beschwerde ist bislang nicht bekannt.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Metropolit Mark eine Spendenaktion für ein Kloster bei Swjatogorsk gesegnet hatte.
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