ROKA-Gemeinde in Münster zeigt Baufortschritte und feiert zwei Taufen

Erzpriester Nikolaj Karpenko berichtet über die Vorbereitungen für den Kirchenbau der ROKA-Gemeinde in Münster. Das neue Video zeigt außerdem einen Arbeitseinsatz auf dem Kirchengelände und zwei Taufen. Foto: Screenshot YouTube
Die Gemeinde zur Kasansker Ikone der Gottesmutter in Münster der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) hat ein neues Video veröffentlicht, das sowohl die Fortschritte bei den Vorbereitungen für den geplanten Kirchenbau als auch zwei Taufen dokumentiert. Erzpriester Nikolaj Karpenko berichtet darin von den Arbeiten auf dem künftigen Kirchengelände und betont, dass die Gemeinde nicht nur ein Gotteshaus errichten, sondern auch die Menschen im Glauben stärken wolle.
Am 6. Oktober begannen Gemeindemitglieder mit dem Bau einer Informationstafel aus Holz, die künftig am Eingang des Kirchengeländes über wichtige Neuigkeiten informieren soll. Im Video erläutert Erzpriester Nikolaj Karpenko gemeinsam mit Helfern die handwerklichen Arbeiten. Die Konstruktion erhält ein Dach und soll sich harmonisch in das Erscheinungsbild der künftigen Kirche einfügen.
Am 10. Oktober kamen Männer der Gemeinde zu einem Arbeitseinsatz zusammen, um das Gelände für die nächsten Schritte vorzubereiten. Ziel ist es, die Fläche zu planieren, damit später die Absteckung des Fundaments für den geplanten Kirchenbau erfolgen kann. Die Arbeiten knüpfen an die bereits vorgestellten Vorbereitungen für das Bauvorhaben an.
Neben dem Baufortschritt dokumentiert das Video zwei Taufen. Erzpriester Nikolaj Karpenko betont, dass die Gemeinde nicht nur eine orthodoxe Kirche errichten, sondern auch „Tempel in den Seelen der Menschen“ aufbauen wolle. Die beiden Neugetauften äußern am Ende des Videos ihre Dankbarkeit. Sie freuen sich, nun zur Gemeinde zu gehören, und verbinden ihre Taufe mit der Hoffnung auf ein neues Leben und geistliches Wachstum.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der emeritierte Wiener Kardinal Schönborn in einem Interview die hohe Zahl von Kirchenaustritten beklagt und sich gegen staatliche Eingriffe beim Kinderkopftuch ausspricht.
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