Irlands Mehrheit ist für eine dreitägige Bedenkzeit vor einer Abtreibung

Junge ProLife-Aktivisten bei einer Demonstration. Foto: 1000plus
In Irland spricht sich eine Mehrheit der Befragten, die eine Meinung zu dieser Frage äußerten, für die Beibehaltung der verpflichtenden dreitägigen Bedenkzeit vor einer Abtreibung aus. Laut einer von der Lebensschutzorganisation Pro Life Campaign in Auftrag gegebenen Umfrage unterstützen 55,3 Prozent die bestehende Regelung, während 44,7 Prozent deren Abschaffung befürworten. Die Befragung wurde zwischen dem 28. Juli und dem 4. August 2026 unter insgesamt 877 Personen durchgeführt. Darüber berichtete 1000plus.
Die Ergebnisse fallen in eine laufende politische Debatte über die Abschaffung der Wartefrist zwischen dem ersten ärztlichen Beratungsgespräch und einer Abtreibung. Ein entsprechender Gesetzentwurf überstand nach Angaben der Organisation bereits vor der parlamentarischen Sommerpause die zweite Lesung mit 86 zu 70 Stimmen. Die Pro Life Campaign sieht in den Umfrageergebnissen ein Zeichen dafür, dass die bestehende Regelung weiterhin gesellschaftliche Unterstützung genießt.
Die Organisation verweist zudem auf parlamentarische Auskünfte, wonach innerhalb von fünf Jahren 10.534 Frauen nach Ablauf der vorgeschriebenen Bedenkzeit nicht zu einem weiteren Termin zur Abtreibung erschienen seien. Welche Gründe hinter diesen Entscheidungen standen, ist nicht bekannt. Befürworter der Wartefrist betonen, dass zusätzliche Zeit Frauen in schwierigen Schwangerschaftssituationen Gelegenheit zum Nachdenken und zur Suche nach Unterstützung geben könne.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die Serbisch-Orthodoxe Gemeinde in Augsburg einen Buchabend mit Bischof Grigorije angekündigt hatte.
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