Sieben neue Dozenten unterrichten an der Orthodoxen Theologischen Fernschule

Der Unterricht an der deutschsprachigen Orthodoxen Theologischen Fernschule findet online statt – zukünftig mit sieben zusätzlichen Dozenten. Foto: Fernschule
Die Orthodoxe Theologische Fernschule unter dem Dach der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche hat das neue Studienjahr 2026/27 mit einem erweiterten Lehrkörper begonnen. Sieben neue Dozenten aus verschiedenen orthodoxen Jurisdiktionen und kirchlichen Traditionen verstärken das Kollegium. Zugleich verzeichnet die deutschsprachige Fernschule deutlich steigende Teilnehmerzahlen und bietet erstmals einen fünfjährigen Pastoralen Kurs an, wie die Schule auf ihrer Webseite mitteilt.
Das neue Studienjahr begann mit Informationsabenden für die Studierenden des Katechesekurses, des Theologischen Kurses und des erstmals angebotenen Pastoralen Kurses. Seit ihrer Gründung 2023 hat sich die Fernschule deutlich erweitert. Im vergangenen Studienjahr waren rund 220 Studierende eingeschrieben. Wegen der gestiegenen Nachfrage wurden sowohl im Katechesekurs als auch im Theologischen Kurs zusätzliche Gruppen eingerichtet.
Im Mittelpunkt steht die Erweiterung des Dozentenkollegiums. Neu dabei ist Priester Constantin Prihoancă aus der Rumänisch-Orthodoxen Metropolie, Pfarrer in Heidelberg. Er unterrichtet Dogmatische Theologie und Patrologie. Nikolaos Alexandridis, Student der Orthodoxen Theologie in München, übernimmt im Katechesekurs das Fach Kirchenjahr. Priester Vladimir Bayanov aus Würzburg, der der Russischen Orthodoxen Kirche angehört und in der russisch-orthodoxen Gemeinde Würzburg tätig ist, unterrichtet Glaubenslehre und Gottesdienst.
Ebenfalls neu im Kollegium sind Gregor Vasilev, Absolvent der Moskauer Geistlichen Akademie, im Bereich Göttliche Liturgie, sowie Dr. Carolina Lutzka, Dipl.-Theol., Leiterin des Ostkirchlichen Instituts an der Universität Würzburg, ebenfalls für Göttliche Liturgie. Priestermönch Athanasie Ulea aus München, der dem Rumänisch-Orthodoxen Kirchenzentrum in München angehört, übernimmt das Fach Spirituelles Leben. Erzpriester Dimitrij Vladymyrov aus Berlin, Kleriker der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) und in der Berliner Maria-Schutz-Gemeinde tätig, verstärkt das Angebot in Philosophie und Religionsphilosophie.
Eine weitere Neuerung ist der erstmals angebotene fünfjährige Pastorale Kurs. Für diesen Ausbildungsgang haben sich 25 Studenten aus verschiedenen orthodoxen Diözesen und kirchlichen Traditionen eingeschrieben. Neben theologischen Fächern umfasst er pastorale und praktische Lehrveranstaltungen, Selbststudium, Gemeindepraxis und spätere Präsenzphasen.
Die Orthodoxe Theologische Fernschule ist Teil der St.-Barbara-Gemeinde in Krefeld und wird gemeinsam mit dem Christlich-Orthodoxen Informationszentrum e. V. betrieben. Der Unterricht findet in deutscher Sprache mit Dozenten aus mehreren Jurisdiktionen per Videokonferenz statt. Die Diözese bietet zudem auch ein russischsprachiges Fernstudium an.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Nikolaj und Bischof Irenei das Hochfest der Kreuzerhöhung in der Genfer Kathedrale der ROKA feierten.
Lesen Sie auch
Selenskij erschien nicht zur Preisverleihung Konstantinopels in New York
Anstatt persönlich an der Preisverleihung in New York teilzunehmen, richtete Selenskij eine Videobotschaft an die Teilnehmer der Veranstaltung.
Reliquie des Heiligen Nikolaus besuchte vier rumänisch-orthodoxe Gemeinden
Rechte Hand des Heiligen Hierarchen Nikolaus war vom 25. bis 27. September auf Pilgerreise in Dortmund, Köln, Osnabrück und Wuppertal.
Sieben neue Dozenten unterrichten an der Orthodoxen Theologischen Fernschule
Mit dem Studienjahr 2026/27 wächst das Lehrangebot der Fernschule unter dem Dach der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche.
Orthodoxe Jugend erinnert mit Videobeitrag an Herbstball in Ulm
Die orthodoxe Jugend erinnerte an den bevorstehenden Herbstball in Ulm, welcher im historischen Kornhaus mit Musik, Tanz und gemeinsamer Begegnung stattfinden wird.
Historisches Kruzifix bei Brandstiftung in Thüringer Kirche zerstört
In der evangelischen St.-Pankratius-Kirche in Lucka ist ein jahrhundertealtes Kruzifix durch einen vorsätzlich gelegten Brand nahezu vollständig zerstört worden.
Kalifornien nimmt muslimische Feste in die Liste staatlicher Feiertage auf
Der Gouverneur von Kalifornien unterzeichnete einen Gesetzentwurf, der die kulturelle Bedeutung muslimischer Feste für die Gemeinschaften des Bundesstaates anerkennt.