In Düsseldorf wurde ein jüdischer Mann auf offener Straße angegriffen

Früherer Polizeieinsatz am selben Ort. Foto: Bild/ Gerhard Berger

Am Abend des 22. September 2026 wurde ein 35-jähriger deutscher Jude bei einem Spaziergang mit seiner Freundin auf der Rheinuferpromenade in Düsseldorf angegriffen. Nach Angaben der Polizei sprachen zunächst zwei Frauen den in Israel geborenen Mann an und beleidigten ihn israelfeindlich. Darüber berichtete Bild.

Der 35-Jährige trug nach Angaben der Jüdischen Gemeinde eine Kippa sowie einen Pullover mit dem Emblem der israelischen Streitkräfte. Anschließend sollen sich zwei Männer eingemischt und den Mann mit Schlägen und Tritten attackiert haben. Nach einem Medienbericht wurde er zudem als „Kindermörder“ beschimpft.

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Drei Passanten griffen ein und versuchten, den Angriff zu stoppen. Dabei wurde auch einer der Helfer durch einen Faustschlag verletzt. Der 35-Jährige erlitt nach Polizeiangaben leichte Verletzungen. Die beiden mutmaßlichen Angreifer sowie die beiden Frauen konnten anschließend fliehen.

Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf verurteilte den Angriff und forderte eine umfassende Aufklärung. Aufgrund des mutmaßlich antisemitischen Hintergrunds hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Die Polizei sucht weiterhin nach den vier Beteiligten und bittet mögliche Zeugen des Vorfalls um Hinweise.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass in Polen ein Ukrainer ein katholisches Kloster mit einem Messer angegriffen hatte.

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