Pastoralbesuch von Bischof Augustin de Taldom in Regensburg
Bischof Augustin de Taldom mit den Mönchen und Gemeindemitgliedern der orthodoxen Gemeinschaften in Regensburg. Foto: Gemeinde
Vom 17. bis 21. August 2026 besuchte Weihbischof Augustin de Taldom mit dem Segen von Metropolit Johannes von Dubna die Gemeinschaft der Verklärung Christi und die Bruderschaft der Mutter Gottes „des Zeichens“ in Regensburg. Es war der erste Bischofsbesuch bei den beiden Gemeinschaften seit ihrer Gründung innerhalb der Erzdiözese der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa. Während seines Aufenthalts zelebrierte Bischof Augustin mehrfach die Göttliche Liturgie, nahm an der Vigil zum Patronatsfest teil und kam mit Gemeindemitgliedern, Katechumenen und jungen Gläubigen ins Gespräch. Darüber berichtete die Erzdiözese auf ihrer Webseite.
Zum Programm gehörten zudem Besuche bedeutender Kirchen und Heiligtümer in Regensburg und Bamberg. In Regensburg verehrte der Bischof unter anderem Reliquien des heiligen Erhard und betete vor einer byzantinischen Ikone der Gottesmutter in der Alten Kapelle. In Bamberg besuchte er mehrere Kirchen und verehrte Reliquien.
Im Mittelpunkt der Gespräche mit den Hieromonachen Samuel und Gregor standen die Bewahrung der Traditionen der Erzdiözese sowie die Zukunft des klösterlichen Lebens in Westeuropa. Dabei wurden auch die räumliche Enge der derzeit gemieteten Gemeinderäume und die Schwierigkeiten thematisiert, das klösterliche Leben mit dem Dienst an der Missionsgemeinschaft und einer weltlichen Erwerbstätigkeit zu verbinden. Die Gemeinschaft wertete den Besuch des Bischofs als Ermutigung für ihre weitere Missionsarbeit am östlichen Rand der Erzdiözese.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Irenei in einer neuen Videobetrachtung verdeutlichte, dass christliche Einheit nur „Einheit in der Wahrheit“ bedeuten könne.
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