„Marsch für das Leben“ findet erneut in Berlin und Köln statt

Der „Marsch für das Leben“ findet am 19. September 2026 zeitgleich in Berlin und Köln statt. Archivfoto: Veranstalter

Der „Marsch für das Leben“ findet am Samstag, 19. September 2026, erneut zeitgleich in Berlin und Köln statt. Die Kundgebungen beginnen jeweils um 13 Uhr und sollen gegen 16.30 Uhr enden. In Berlin ist der Washingtonplatz am Hauptbahnhof, in Köln der Neumarkt Treffpunkt. Veranstalter ist der Bundesverband Lebensrecht (BVL), dem nach eigenen Angaben 16 Organisationen angehören. Im Mittelpunkt stehen bioethische Fragen wie Abtreibung, Schwangerschaftskonfliktberatung, Leihmutterschaft, der vorgeburtliche Bluttest NIPT und der assistierte Suizid.

Aus der katholischen Kirche haben unter anderem der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer, Weihbischof Josef Graf sowie der emeritierte Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke ihre Teilnahme in Berlin angekündigt. Weitere Bischöfe und geistliche Leiter unterstützen die Veranstaltungen mit Grußworten, wie etwa der Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki.

Auch der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD), der griechisch-orthodoxe Metropolit Augoustinos von Deutschland, unterstützt den „Marsch für das Leben“. In seinem Grußwort schreibt er: „‚Er bat dich um Leben, also hast du es ihm gegeben‘. Mit diesem Psalmwort (LXX 20,5) grüßen und begrüßen auch in diesem Jahr die orthodoxen Christinnen und Christen in Deutschland den ‚Marsch für das Leben‘. Das Geschenk des Lebens, um das nicht nur der Psalmist, sondern wir alle bitten, verliert in unserer stürmischen Zeit zunehmend seinen göttlichen Wert in der Gesellschaft. Diese Gottesgabe immer wieder in Erinnerung zu rufen, ist eine gemeinsame Aufgabe aller Christinnen und Christen in unserem Land. Dafür werden am 19. September 2026 wieder viele Menschen – auch aus der orthodoxen Kirche – in Berlin und Köln und anderswo eintreten. Möge Gott dies segnen.“

Der „Marsch für das Leben“ findet laut Bundesverband Lebensrecht seit 2002 statt. Im vergangenen Jahr nahmen nach Polizeiangaben in Berlin rund 2.200 Menschen teil; in Köln schlossen sich laut einem WDR-Bericht rund 1.200 Menschen der Kundgebung an.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Irenei in einer neuen Videobetrachtung verdeutlichte, dass christliche Einheit nur „Einheit in der Wahrheit“ bedeuten könne. 

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