Hilandar: historischer Besuch dreier Generationen der serbischen Königsfamilie
Thronfolger Aleksandar Karađorđević, Prinz Filip Karađorđević und Prinz Stefan mit Mönchen des Klosters Hilandar auf dem Berg Athos. Foto: Kloster
Thronfolger Aleksandar Karađorđević, Prinz Filip Karađorđević und Prinz Stefan haben am 6. und 7. September 2026 gemeinsam das serbisch-orthodoxe Kloster Hilandar am Heiligen Berg Athos besucht. Das Zusammentreffen dreier Generationen der serbischen Königsfamilie wurde als historischer und symbolträchtiger Moment bezeichnet. Die Familie wurde vom Abt des Klosters, Methodius, und der Bruderschaft empfangen. Darüber berichtete die Orthodoxian News Agency.
Die Familienmitglieder beteten gemeinsam vor der als wundertätig verehrten Ikone der dreihändigen Gottesmutter. Zudem verlieh Thronfolger Aleksandar Karađorđević Abt Methodius den Königlichen Orden des Sterns von Karađorđe in der Stufe eines Großoffiziers. Die Auszeichnung wurde ihm für seine Verdienste um das Königshaus, das serbische Volk und das Gemeinwohl verliehen.
Anschließend pflanzten die drei Mitglieder der Königsfamilie eine Zypresse in der Nähe des Olivenbaums von Kaiser Dušan und der Klosterfestung. Abt Methodius segnete den Baum mit Weihwasser. In seiner Ansprache verwies er auf die historische Bedeutung des Ortes und erinnerte daran, dass auf dem Klostergelände bereits Kaiser Dušan sowie die serbischen Könige Aleksandar Obrenović und Peter I. Bäume gepflanzt hatten. Auch Thronfolger Aleksandar hatte bei seinem ersten Besuch in Hilandar 1990 einen Olivenbaum gepflanzt.
Das Kloster Hilandar wurde 1198 von Stefan Nemanja, dem später heiliggesprochenen Symeon dem Myrrhenträger, und seinem Sohn, dem heiligen Sava, gegründet. Es gehört zu den 20 Klöstern des Athos und ist das bedeutendste serbische Klosterzentrum auf der Athos-Halbinsel. Seit Jahrhunderten besitzt Hilandar eine herausragende Bedeutung für die geistliche, kulturelle und historische Identität des serbischen Volkes. Prinz Filip Karađorđević unterhält enge Beziehungen zum Kloster und hatte es bereits 2025 gemeinsam mit seinem Sohn Prinz Stefan besucht.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Dionisij Idavajn in der neuen Ausgabe von „Frag den Priester“ über das Leben nach dem Tod, die Seele, das Gericht und die Trauer spricht.
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