Kalifornien könnte muslimische Feiertage staatlich anerkennen
Der Gesetzentwurf hat bereits das Unterhaus, die California State Assembly, passiert. Foto: David Monniaux/Wikipedia
Der US-Bundesstaat Kalifornien könnte künftig die muslimischen Feiertage Eid al-Fitr und Eid al-Adha (Zuckerfest und Opferfest) als offizielle staatliche Feiertage anerkennen. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde bereits vom Unterhaus des kalifornischen Parlaments verabschiedet. Stimmt auch der Senat zu, könnte Gouverneur Gavin Newsom das Gesetz in Kraft setzen. Darüber berichtete das katholische Nachrichtenportal kath.net am 7. September 2026.
Staatsbedienstete könnten an den beiden Feiertagen frei nehmen. Zudem sollen Community Colleges und öffentliche Schulen die Tage anerkennen und über ihre Bedeutung unterrichten dürfen. Die Initiative wird von muslimischen Organisationen unterstützt, die auf mehr als eine Million muslimische Einwohner in Kalifornien verweisen.
Kritik kommt vom konservativen California Family Council. Die Organisation befürwortet zwar die Möglichkeit, an den Feiertagen frei zu nehmen, sieht jedoch die geplante Behandlung der Feiertage im Schulunterricht skeptisch. Sie kritisiert eine Ungleichbehandlung gegenüber christlichen Feiertagen und warnt vor einer gesetzlichen Grundlage zur Vermittlung islamischer Theologie an öffentlichen Schulen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Dionisij Idavajn in der neuen Ausgabe von „Frag den Priester“ über das Leben nach dem Tod, die Seele, das Gericht und die Trauer spricht.
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