Metropolit Grigorije feierte Patronatsfest im Entschlafungskloster Himmelsthür

Metropolit Grigorije feierte die Göttliche Liturgie zum Patronatsfest des Entschlafungsklosters in Hildesheim-Himmelsthür. Foto: Eparchie

Metropolit Grigorije feierte die Göttliche Liturgie zum Patronatsfest des Entschlafungsklosters in Hildesheim-Himmelsthür. Foto: Eparchie

Das serbisch-orthodoxe Kloster der Entschlafung der Allerheiligsten Gottesmutter in Hildesheim-Himmelsthür hat am 28. August 2026 sein Patronatsfest gefeiert. Die Göttliche Liturgie leitete Metropolit Grigorije von Düsseldorf und Deutschland gemeinsam mit Geistlichen der Eperchie Deutschland, wie diese auf ihrer Webseite berichtete.

Zum Fest der Entschlafung der Allerheiligsten Gottesmutter zelebrierte Metropolit Grigorije, Erzbischof von Düsseldorf und Berlin und Metropolit von Deutschland, am Freitag die Göttliche Liturgie im Entschlafungskloster in Himmelsthür. Mit ihm dienten Erzpriester-Stavrophor Radivoje Krulj, Erzpriester Goran Goranović und Hierodiakon Vasilije Starovlah.

In seiner Predigt stellte Metropolit Grigorije die Worte des Evangeliums über Maria und Marta in den Mittelpunkt. Während Marta sich um den Dienst und die vielen Sorgen des Alltags kümmere, höre Maria auf das Wort Christi. Die Gottesmutter vereine beides: Dienst und Hingabe sowie das Hören auf das Wort Gottes.

Angesichts von Krisen, Kriegen und anderen Sorgen rief der Metropolit die Gläubigen dazu auf, sich nicht von Ängsten beherrschen zu lassen. Sorgen ließen sich nicht allein durch Grübeln lösen, sagte er. Vielmehr solle das Gebet am Anfang des Handelns stehen. Dadurch werde Christus zum Mittelpunkt des Lebens, und der Mensch müsse seine Lasten nicht allein tragen.

Die Aufforderung, jede irdische Sorge abzulegen, bedeute dabei nicht, Verantwortung zu vermeiden, betonte Metropolit Grigorije. Christen seien vielmehr dazu aufgerufen, ihre Möglichkeiten und Grenzen zu erkennen und im Vertrauen auf Gottes Segen verantwortungsvoll durch das Leben zu gehen. Die Gottesmutter sei dafür ein Vorbild, da sie auch in schweren Prüfungen auf das Wort Gottes vertraut und ihm gefolgt sei.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Irenei in einem neuen Video darüber spricht, warum Phasen innerer Leere und geistlicher Trockenheit kein Zeichen dafür sind, dass Gott den Menschen verlassen hat.

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