„Je tiefer die Finsternis, desto heller wird Gottes Licht sichtbar“: Kloster Buchhagen

Am 23. August wurde in der Swjatohirsker Lawra der Ukrainischen Orthodoxen Kirche in der Ukraine Mönch Barsanuphius getötet. Ein weiterer Mönch und ein Flüchtling wurden schwer verletzt. Die Tragödie löste auch in orthodoxen Gemeinden außerhalb der Ukraine Reaktionen aus.

In einer Stellungnahme gegenüber der UOJ Deutschland bekundete das orthodoxe Dreifaltigkeitskloster Buchhagen seine geistliche Verbundenheit mit den verfolgten Christen in der Ukraine und der Bruderschaft der Swjatohirsker Lawra.

Im Kloster erklärte man, tief beeindruckt zu sein vom „heroischen geistlichen Kampf der verfolgten Christen in der Ukraine“ sowie von der „Standhaftigkeit der heiligen Väter und des christusliebenden Volkes“.

Die Geschehnisse in der Ukraine wurden in Buchhagen mit den „finsteren Zeiten der Verfolgung unter Stalin“ und zugleich mit der „Treue zu Christus unter Chruschtschow“ verglichen, als Gläubige die Potschajewer Lawra verteidigten und dazu beitrugen, sie vor der Schließung zu bewahren.

„Hier, angesichts der immer weniger verhüllten Angriffe Satans, gewinnt die wahre Kirche neue Kraft; je tiefer die Finsternis, desto heller wird auch das Licht Gottes sichtbar“, heißt es in der Stellungnahme.

Besonders verwies man im Kloster auf die Mönche, die Vater Barsanuphius zu Grabe trugen.

„Gerade in den Gesichtern der Gottgeweihten, die Vater Barsanuphius zu Grabe tragen, leuchtet ein sanfter Widerschein des tiefen Friedens in Christus“, erklärte man im Kloster.

Im Kloster Buchhagen wird zudem für den getöteten Mönch Barsanuphius und die Bruderschaft der Swjatohirsker Lawra gebetet. Doch das Gebet gilt nicht nur ihnen.

„Wir beten für alle – sowohl für die Verfolgten als auch für die Verfolger, die des Gebets in besonderer Weise bedürfen“, erklärte Vater Lazarus.

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