Metropolit Isaak besuchte Gemeinde in Essen: erste Liturgie im Kaufobjekt

Metropolit Isaak (Barakat) feierte mit der antiochenisch-orthodoxen Gemeinde St. Josef von Damaskus die erste Göttliche Liturgie in der Kirche, die die Gemeinde in Essen erwerben möchte. Fotos: Gemeinde
Die antiochenisch-orthodoxe Gemeinde St. Josef von Damaskus in Essen hat am Sonntag, dem 30. August 2026, erstmals die Kirche besichtigt, die sie als eigenes Gotteshaus erwerben möchte. In dem Gebäude wurde zugleich die erste Göttliche Liturgie gefeiert. Darüber berichtete die Gemeinde auf ihrer Facebook-Seite.
An der Liturgie nahm Metropolit Isaak (Barakat), Oberhaupt der Antiochenisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland und Mitteleuropa, gemeinsam mit dem Essener Gemeindepfarrer Erzpriester Dr. Elias Esber teil. Ebenfalls anwesend war zudem Archimandrit Youhanna al-Talli, Leiter der Patriarchalklöster des heiligen Georg und der Cherubim in Saidnaya, Syrien, der von Bruder Isaak begleitet wurde.
Die Gemeinde versammelte sich nach eigenen Angaben in einer Atmosphäre der Freude und Hoffnung in dem möglichen neuen Gotteshaus. Die Gläubigen hoffen, dass der geplante Kauf verwirklicht werden kann und das Gebäude künftig zu einem geistlichen Zentrum für die orthodoxen Christen in Essen wird.
Die Gemeinde St. Josef von Damaskus nutzt bislang die katholische Pax-Christi-Kirche als Gottesdienstort. Mit dem Erwerb eines eigenen Kirchengebäudes möchte sie einen dauerhaften Ort für Gottesdienst, Gebet und Gemeindeleben sowie für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien schaffen. Für den Kauf läuft derzeit ein Spendenaufruf.
Die Gemeinde verband die erste Besichtigung und die gemeinsame Liturgie mit der Hoffnung, dass das geplante Gotteshaus mit Unterstützung von Spendern zu ihrer neuen geistlichen Heimat und zum Mittelpunkt ihrer Seelsorge werden kann.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der Publizist Alexander Kissler den katholischen und evangelischen Kirchen eine „Unterwerfung“ unter den Islam vorwarf.
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