Zweitägige Tagung über das Gebet in der orthodoxen Tradition am Zicksee

Metropolit Arsenios von Austria mit den Teilnehmern der Tagung im Kloster Mariä Schutz und des heiligen Paisios vom Berg Athos in Sankt Andrä am Zicksee. Foto: Metropolie
Eine Pilgergruppe aus Budapest nahm an einer zweitägigen Tagung über das Gebet in der orthodoxen Tradition teil, die am 22. und 23. August 2026 im griechisch-orthodoxen Kloster Mariä Schutz und des heiligen Paisios vom Berg Athos in Sankt Andrä am Zicksee im österreichischen Burgenland stattfand. Das zur Metropolis von Austria des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel gehörende Kloster wird von Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn betreut. Darüber berichtete die Orthodox Times auf ihrer Webseite.
Metropolit Arsenios sprach über das noetische Gebet (Herzensgebet) in der Tradition der Orthodoxen Kirche. Er erläuterte die Bedeutung des Gebets als persönliche und gemeinschaftliche Handlung und verwies dabei auf die Heilige Schrift, die Kirchenväter und die hesychastische Tradition.
Das Gebet sei ein Weg der geistlichen Vorbereitung, Umkehr und Läuterung und solle nicht lediglich als religiöse Gewohnheit verstanden werden. Der Mensch müsse sich durch eigenes geistliches Bemühen für das Wirken der göttlichen Gnade öffnen. Zugleich betonte der Metropolit die Bedeutung der gemeinsamen Gottesdienste und der Teilnahme an den Heiligen Mysterien.
Während ihres Aufenthalts nahmen die Pilger am täglichen und nächtlichen Gottesdienstleben des Klosters sowie an der Göttlichen Liturgie teil. Sie kamen zudem mit Metropolit Arsenios und den Mönchen ins Gespräch. Der Metropolit ermutigte sie, ihre Verbindung mit dem Leben der Kirche zu bewahren und Christus zum Mittelpunkt ihres Lebens zu machen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass das Orthodoxe Theologische Saint-Serge-Institut in Paris sein Kursangebot für das erste Semester vorstellte.
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