Bauarbeiten für rumänisch-orthodoxe Kirche in Düsseldorf haben begonnen

Auf dem Grundstück am Werstener Feld 63 in Düsseldorf haben die Fundamentarbeiten für die neue rumänisch-orthodoxe Kirche begonnen. Das Modell zeigt den geplanten Neubau der rumänisch-orthodoxen Kirche. Fotos: Gemeinde

Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde in Düsseldorf hat mit dem Bau ihrer neuen Kirche begonnen. Das Projekt ist ein wichtiger Meilenstein in der rund 80-jährigen Geschichte der Gemeinde, die damit eine dauerhafte liturgische Heimat erhalten soll. Darüber berichtete die Gemeinde auf ihrer Facebook-Seite.

Am 25. August haben auf dem Grundstück Werstener Feld 63 in Düsseldorf die Fundamentarbeiten für die neue rumänisch-orthodoxe Kirche begonnen. Der Grundstein war bereits im Mai von Metropolit Serafim von Deutschland, Mittel- und Nordeuropa, geweiht worden.

Die Bauarbeiten wurden von Architekt Bogdan Bărbulescu gemeinsam mit den beauftragten Firmen vorbereitet und erfolgen nach dem mit dem Gemeinderat abgestimmten Zeitplan. Nach der Fertigstellung des Fundaments soll die Firma General Construct den Rohbau des Kirchengebäudes errichten.

Erzpriester Iosif-Cristian Rădulescu würdigte den Einsatz der Gemeindemitglieder bei der Verwirklichung des lang erwarteten Projekts. „Wo der Mensch dem Ruf Gottes aufmerksam folgt, geschehen Wunder“, erklärte der Geistliche. Es genüge, zu glauben und dem Glauben Taten folgen zu lassen, um Zeugnis von der Gnade Gottes abzulegen. Er sei tief bewegt von der Freude, mit der die Gläubigen ihrer „göttlichen Berufung“ folgten.

Die rumänische Gemeinde in Düsseldorf wurde 1946 von Priester Emilian Vasiloschi gegründet und ließ sich 1951 dauerhaft in Düsseldorf nieder. Bis 1966 war sie ein zentrales Seelsorgezentrum der rumänisch-orthodoxen Kirche in Westdeutschland. Seit 1962 fanden die Gottesdienste im Orthodoxen Zentrum in Wersten statt.

Die Gemeinde erwarb das Gebäude 2018. Gutachten stellten später gravierende statische Probleme an der dortigen Holzkapelle fest. Die Kapelle wurde 2021 abgerissen. Der Entwurf für die neue Kirche entstand 2022 nach Plänen des Architekten Nicolae Tulban.

Seit 2010 wird die Düsseldorfer Gemeinde von Erzpriester Iosif-Cristian Rădulescu betreut. Mit dem nun begonnenen Neubau soll die traditionsreiche Gemeinde wieder ein eigenes Gotteshaus erhalten.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Slobodan Tijanić in Frankfurt das Evangelium vom reichen Jüngling als Aufruf deutete, sich von dem zu lösen, was im eigenen Herzen den Platz Gottes einnimmt.

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