US-Anwalt R. Amsterdam verlangte Untersuchung des Mönchsmords in der Lawra
Der US-amerikanische Rechtsanwalt Robert Amsterdam. Foto: Screenshot aus dem YouTube-Kanal von Tucker Carlson
Robert Amsterdam veröffentlichte auf X eine Erklärung der international tätigen Anwaltskanzlei Amsterdam & Partners LLP. Darin fordert die Kanzlei eine unverzügliche, unabhängige und transparente Untersuchung der Ermordung eines Mönchs in der Swjatogorsker Lawra. Darüber berichtete die ukrainische Redaktion der UOJ.
Die Anwälte verlangten, die Verantwortlichen für die Ermordung des Mönchs Warsonofij Turjanski zu ermitteln und zur Rechenschaft zu ziehen.
In seinem Kommentar wies Robert Amsterdam darauf hin, dass die politische Führung der Ukraine am Tag der Ermordung des Mönchs zu einem Gebetsfrühstück zusammengekommen sei – wie üblich ohne Vertreter der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche (UOK).
„Die Heuchelei der gegenwärtigen Regierung und ihrer Unterstützer ist erschütternd. Die Ermordung des Mönchs Warsonofij ist eine entsetzliche Folge der Atmosphäre, die sie selbst geschaffen haben“, erklärte der Rechtsanwalt.
Amsterdam fügte hinzu, Gebetsfrühstücke dürften nicht als Deckmantel für religiöse Verfolgung dienen. Er rief die ausländischen politischen und religiösen Führungspersönlichkeiten, die an der Veranstaltung von Wolodymyr Selenskij teilgenommen hatten, dazu auf, darüber nachzudenken, ob ihre Anwesenheit nicht genau jene Politik legitimiere, der die Grundsätze der Religionsfreiheit entgegenstehen müssten.
In der Erklärung wird außerdem betont, der Angriff könne nicht losgelöst vom Kontext des systematischen staatlichen Drucks auf die UOK betrachtet werden. Dazu zähle auch das Vorgehen des Staatlichen Dienstes für Ethnopolitik und Gewissensfreiheit unter der Leitung von Wiktor Jelenskij.
Die Organisation rief die internationalen Partner der Ukraine dazu auf, die umfassendere Kampagne gegen die UOK sorgfältig zu untersuchen und von der ukrainischen Regierung die Achtung der Religionsfreiheit sowie der institutionellen Unabhängigkeit der Kirche zu verlangen.
„Gewalttätige Angriffe geschehen nicht in einem politischen Vakuum“, heißt es in der Erklärung.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein Verwundeter Novize den Angriff auf orthodoxes Kloster in der Ukraine geschildert hatte.
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