Antiochenisch-orthodoxe Gemeinde in Essen möchte eigene Kirche kaufen
Die auf der GoFundMe-Spendenseite abgebildete evangelische Dreifaltigkeitskirche in Essen soll künftig als eigenes Gotteshaus der antiochenisch-orthodoxen Gemeinde St. Josef von Damaskus dienen. Foto: Gemeinde
Die antiochenisch-orthodoxe Gemeinde St. Josef von Damaskus in Essen plant den Erwerb eines eigenen Kirchengebäudes. Unter der Leitung von Erzpriester Dr. Elias Esber ruft die Gemeinde zu Spenden auf, um die Finanzierung des Kaufs zu ermöglichen. Dafür hat sie auf der Plattform GoFundMe den Spendenaufruf „Ein Haus für Gott. Eine Heimat für Generationen“ veröffentlicht.
Seit 2020 nutzt die Gemeinde die katholische Pax-Christi-Kirche in Essen als Gottesdienstort. Die Oberkirche wurde ihr seinerzeit von der katholischen Pfarrei zur Nutzung überlassen, während die Unterkirche weiterhin katholisch genutzt wird. Mit dem geplanten Kauf eines Kirchengebäudes an einem anderen Standort in Essen möchte die Gemeinde nun ein eigenes Gotteshaus erwerben.
Auf der GoFundMe-Seite wird als Hauptbild das Gebäude der evangelischen Dreifaltigkeitskirche in Essen gezeigt. Die neue Kirche soll mehr Raum für Gottesdienste, Gebet und geistliches Leben sowie für Sonntagsschule, Pfadfinder- und Jugendarbeit, Familienangebote, Chor, Begegnungen und weitere Aktivitäten bieten.
Für die Finanzierung des Kirchenkaufs muss die Gemeinde bis zum 20. September 2026 insgesamt 170.000 Euro aufbringen. Als ersten Meilenstein nennt sie 10.000 Euro. Jede Spende, unabhängig von ihrer Höhe, soll dazu beitragen, einen dauerhaften Ort für Gebet, Glauben und Gemeinschaft zu schaffen, der auch kommenden Generationen erhalten bleibt. Die Gemeinde bittet zudem darum, den Spendenaufruf weiterzuverbreiten.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Slobodan Tijanić in Frankfurt das Evangelium vom reichen Jüngling als Aufruf deutete, sich von dem zu lösen, was im eigenen Herzen den Platz Gottes einnimmt.
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