Patriarch Schio: Verklärung beginnt mit der Beziehung zum Nächsten
Katholikos-Patriarch Schio III. von ganz Georgien. Archivfoto: President.ge/Wikipedia
Der Katholikos-Patriarch Schio III. von ganz Georgien hat die Gläubigen am Fest der Verklärung des Herrn am 19. August 2026 zu persönlicher geistlicher Erneuerung aufgerufen. In seiner Predigt im Kloster Samtavro betonte er, die Verwandlung des Menschen müsse bei dessen Beziehung zu den Mitmenschen beginnen. Christen sollten durch Buße, Geduld, Demut, Liebe und den Dienst am Nächsten dem Willen Gottes entsprechend wachsen. Darüber berichtete die Orthodox Times auf ihrer Webseite .
Als ersten Schritt nannte Patriarch Schio III. die Verbesserung der Beziehungen zum Nächsten. Die Gläubigen sollten geduldiger werden, nicht schlecht über andere reden und nicht mit Rache reagieren, sondern Menschen in Not, insbesondere Kranke, unterstützen. Eine solche geistliche Veränderung könnte durch Gottes Gnade auch Familien und Gemeinschaften prägen. Zugleich warnte der Patriarch in seiner Predigt vor verletzenden Worten und Verurteilungen: „Ein Mensch kann auch mit Worten getötet werden.“ Ein Leben voller Zorn, Urteil und Unzufriedenheit werde zu einer „wahren Hölle“.
Mit Blick auf die Verklärung Christi auf dem Berg Tabor rief Schio III. dazu auf, im Licht Christi zu leben und im geistlichen Leben nicht stehenzubleiben, sondern fortwährend zu wachsen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass rumänische und deutsche Jugendliche gemeinsam im Kloster Piatra Fântânele arbeiten.
Lesen Sie auch
Angriff auf Mönche in der Swjatohirsker Lawra in der Ukraine
In der Swjatohirsker Mariä-Entschlafens-Lawra in der Region Donezk wurde ein Mönch getötet. Zwei weitere Brüder des Klosters wurden verletzt.
Patriarch Schio: Verklärung beginnt mit der Beziehung zum Nächsten
Georgisches Kirchenoberhaupt rief am Fest der Verklärung zu geistlicher Erneuerung, Geduld und tätiger Nächstenliebe auf.
Jugendwallfahrt der ROKA-Diözese Westeuropa nach Serbien hat begonnen
Orthodoxe Jugendliche pilgern bis Ende August zu Klöstern und heiligen Stätten in Serbien – die Fruška Gora bildet einen Schwerpunkt der Reise.
Rumänische und deutsche Jugendliche arbeiten in Kloster Piatra Fântânele
Sommercamp vom 15. bis 29. August setzt seit 1995 bestehende Kooperation orthodoxer und evangelischer Jugendverbände fort.
Metropolit Irinej: Verklärung Christi verwandelt den Blick des Menschen
Der serbisch-orthodoxe Hierarch der Bačka und Administrator der Eparchie Österreich feierte die Göttliche Liturgie in Novi Sad.
Priester berichtet von Befreiung christlicher Sklaven in Pakistan
Mehr als 250 Christen aus sklavenähnlichen Arbeitsverhältnissen befreit – Verschuldung und Wucherzinsen als zentrale Ursache.