Limburger Dom wird bis 2030 saniert – Land Hessen übernimmt Kosten
Der Limburger Dom wird bis 2030 umfassend saniert. Die Kosten trägt der Staat. Foto: Phantom3Pix/Wikipedia
Der Limburger Dom wird in den nächsten Jahren umfassend saniert. Die Arbeiten sollen bis Ende 2030 abgeschlossen sein. Die Kosten übernimmt nach Angaben des katholischen Bistums Limburg das Land Hessen aufgrund einer Vereinbarung mit den in Hessen ansässigen Bistümern aus dem Jahr 1963, wie das katholische Nachrichtenportal CNA am 20. August 2026 berichtete .
Der Schwerpunkt der Sanierung liegt auf der Instandsetzung der mehr als 6.900 Quadratmeter umfassenden Fassadenfläche sowie der Erneuerung von rund 3.400 Quadratmetern Schieferdach. Zudem sollen die historischen Dachtragwerke saniert werden. Für die Bauarbeiten werden insgesamt etwa 12.000 Quadratmeter Spezialgerüst benötigt.
Die Sanierung erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Begonnen wird am Westwerk mit dem Hauptportal. Anschließend folgen der 68 Meter hohe Vierungsturm, die beiden Querhäuser sowie Langhaus und Ostgruppe. Die Gerüste werden daher nicht dauerhaft den gesamten Dom umgeben, sondern entsprechend dem Baufortschritt abschnittsweise versetzt.
Während der Sanierungsarbeiten soll der Dom grundsätzlich für Gottesdienste, Besichtigungen, Führungen und Konzerte geöffnet bleiben. Aufgrund einzelner Baumaßnahmen kann es jedoch zeitweise zu Verlegungen von Veranstaltungen kommen. Generalvikar und Domdekan Wolfgang Pax bezeichnete den Dom als Bischofskirche, Ort des Glaubens und Gebets sowie als Wahrzeichen für Limburg, die Region und Hessen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Abt Daniil im St.-Georgs-Kloster zum Fest der Verklärung des Herrn über die Berufung des Menschen zur geistlichen Verwandlung sprach.
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