Rumänisch-orthodoxe Gemeinde Vöcklabruck feierte Mariä Himmelfahrt
Klerus und Gläubige der rumänisch-orthodoxen Gemeinde Vöcklabruck und Gmunden feierten Mariä Himmelfahrt mit der Prohod der Gottesmutter und einer Prozession mit der geschmückten Ikone. Foto: Gemeinde
Unter dem Zeichen des Gebets und der Verehrung der Gottesmutter feierte die rumänisch-orthodoxe Gemeinde Vöcklabruck und Gmunden in Österreich am 15. August 2026 das Fest Mariä Himmelfahrt. Den Feierlichkeiten gingen am Vorabend das gemeinsame Gebet, der Gesang des Muttergottesliedes und die Prozession mit der geschmückten Ikone der Himmelfahrt voraus. Darüber berichtete die Gemeinde auf ihrer Facebook-Seite.
Am Vorabend des Festes versammelten sich Gläubige aller Altersgruppen in der Kirche, um die Gottesmutter zu ehren und ihr ihre Freuden, Sorgen und Hoffnungen anzuvertrauen. Anschließend wurde die Prohod begangen, die liturgischen Klagelieder zur Entschlafung der Gottesmutter. Die mit Blumen geschmückte Ikone wurde in einer Prozession um die Kirche getragen. Die Blumen, die um die Ikone gelegt wurden, standen dabei sinnbildlich für Dank, Tränen, Wünsche, Familien und Hoffnungen der Gläubigen.
Am Festtag versammelte sich die Gemeinde erneut zur Feier der Heiligen und Göttlichen Liturgie. Dabei wurde das Geheimnis der Entschlafung und Aufnahme der Gottesmutter in den Himmel als Zeugnis dafür betrachtet, dass der Tod nicht das Ende, sondern der Übergang zum ewigen Leben ist. Die Gottesmutter wurde zugleich als Mutter aller Gläubigen gewürdigt, die unter ihrem Schutz den Weg des Glaubens gehen.
In seiner Predigt unterstrich Pfarrer Alexandru Chința die Bedeutung des Festes. Die Gemeinde dankte allen Gläubigen, die an den Gottesdiensten, Gebeten, Gesängen und der Prozession teilgenommen und die Ikone mit Blumen geschmückt hatten. Abschließend wurde die Bitte ausgesprochen, die Gottesmutter möge mit ihrem ehrwürdigen Omophorion die Familien beschützen, die Gläubigen im Glauben stärken und ihre Schritte zu ihrem Sohn, Jesus Christus, lenken.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Onufrij der Ukrainischen Orthodoxen Kirche den 12. Jahrestag seiner Inthronisierung feierte.
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