Missionsschiff der russischen Kirche erreichte 20.000 Taufen in 30 Jahren

Die Missionsschiffkirche St. Andreas des Erstberufenen ist seit 1996 auf dem Ob-Fluss unterwegs und bringt Seelsorge, medizinische Versorgung und soziale Hilfe in entlegene Siedlungen Sibiriens. Foto: nskmi.ru

Die Missionsschiffkirche St. Andreas des Erstberufenen ist seit 1996 auf dem Ob-Fluss unterwegs und bringt Seelsorge, medizinische Versorgung und soziale Hilfe in entlegene Siedlungen Sibiriens. Foto: nskmi.ru

Mit ihrer 30. Wohltätigkeitsreise hat die Missionsschiffkirche St. Andreas des Erstberufenen der Russischen Orthodoxen Kirche ein besonderes Jubiläum erreicht. Seit 1996 wurden nach Kirchenangaben rund 20.000 Menschen getauft und mehr als 100.000 Bewohner abgelegener Siedlungen medizinisch versorgt. Darüber berichtete das orthodoxe Nachrichtenportal orthochristian.com.

Die diesjährige Missionsfahrt begann am 10. August und dauert bis zum 26. August. An Bord befinden sich Geistliche, Ärzte verschiedener Fachrichtungen und Sozialarbeiter, die schwer zugängliche Ortschaften entlang des Ob-Flusses besuchen. Dort bieten sie seelsorgliche Begleitung, medizinische Untersuchungen sowie soziale Hilfen an.

Vor der Abfahrt segnete Metropolit Bartholomäus von Nowosibirsk gemeinsam mit Diözesangeistlichen die Teilnehmer der Mission. In seiner Ansprache bezeichnete er das Projekt als einzigartig in Russland und betonte, dass es Menschen das Wort Gottes und tätige Nächstenliebe bringe.

Während der Reise werden unter anderem Ultraschall- und EKG-Untersuchungen durchgeführt. Die Geistlichen spenden die Sakramente der Taufe, Beichte und Kommunion, führen Gespräche mit den Einwohnern und organisieren Bildungsangebote. Zudem ist finanzielle Unterstützung für bedürftige Bewohner der besuchten Regionen vorgesehen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Nikolaj zur Verehrung der Gottesmutter aufrief.

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