Skite St. Spyridon in Geilnau lädt zu sechswöchigem theologischen Seminar ein

Priestermönch Nil (Lazarenco) stellt das sechswöchige theologische Seminar der serbisch-orthodoxen Skite St. Spyridon in Geilnau in einem Video von Orth Medien vor. Foto: Screenshot YouTube
Die serbisch-orthodoxe Skite St. Spyridon in Geilnau an der Lahn veranstaltet vom 14. September bis 24. Oktober 2026 ihr zweites theologisches Seminar. Das auf fünf Teilnehmer begrenzte Programm verbindet das Leben im Kloster mit theologischer Ausbildung und richtet sich je nach Anmeldelage entweder an Frauen oder an Männer, wie die Skite auf ihrer Webseite und einem am 13. August 2026 veröffentlichten Video mit Priestermönch Nil (Lazarenco) mitteilte.
Während der sechs Wochen wohnen die Teilnehmer im Kloster, nehmen an den täglichen Gottesdiensten teil und unterstützen die Bruderschaft bei den anfallenden Arbeiten. Auf dem Lehrplan stehen unter anderem Bibelkunde, Dogmatik, Patrologie, Liturgik, Kirchengeschichte sowie altchristliche Kunst und die Theologie der Ikone. Unterkunft und Studium sind kostenfrei; als Gegenleistung helfen die Teilnehmer im Klosteralltag mit.
In einem begleitenden Ankündigungsvideo erläutert Priestermönch Nil (Lazarenco), dass das Seminar als Ersatz für ein früheres einjähriges Ausbildungsprogramm entstanden sei. Ziel sei es, theologisches Lernen wieder stärker mit dem geistlichen Leben des Klosters zu verbinden. Unterricht, Gottesdienste und gemeinschaftliches Leben bildeten eine Einheit und sollten den Teilnehmern eine Vertiefung des orthodoxen Glaubens ermöglichen.
Nach den Angaben der Skite werden die Seminare aus organisatorischen Gründen geschlechtergetrennt durchgeführt. Ob der Kurs in diesem Durchgang für Frauen oder Männer stattfindet, entscheidet sich nach Eingang der Anmeldungen. Interessenten sollen sich zunächst per E-Mail (nil@spyridon-skite.de) an Priestermönch Nil wenden und das Kloster vor Beginn des Seminars für einige Tage kennenlernen. Dabei werde geprüft, ob sie den klösterlichen Tagesablauf und die Gottesdienste mittragen können.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Nikolaj zur Verehrung der Gottesmutter aufrief.
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