Terrorfahrt beim Berliner CSD forderte ein Todesopfer und verletzte 16 Menschen

Symbolbild der Polizei Berlin. Foto: istock

Nach dem mutmaßlichen Anschlag am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin am 25. Juli fahnden Polizei und Generalstaatsanwaltschaft mit Hochdruck nach einem 21-jährigen Tatverdächtigen. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann am Samstagabend gegen 22 Uhr im Bereich des Großen Tiergartens mit einem weißen Mietfahrzeug mehrere Menschen erfasst haben. Eine Frau kam ums Leben, mindestens 16 weitere Personen wurden verletzt, darunter mehrere lebensgefährlich. Die Ermittlungsbehörden haben inzwischen ein Fahndungsfoto des Verdächtigen veröffentlicht und die Bevölkerung um Hinweise zu seinem Aufenthaltsort gebeten. Darüber berichtete die Welt.

Nach Angaben der Polizei verließ der Fahrer das Fahrzeug nach der Kollision mit einem Baum und flüchtete. Zudem prüfen die Ermittler Hinweise darauf, wonach nach der Fahrt weitere Menschen durch Stichwaffen verletzt worden sein könnten. Ob diese Taten dem flüchtigen Verdächtigen oder weiteren Beteiligten zuzurechnen sind, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Die Berliner Polizei teilte mit, der Gesuchte sei polizeibekannt und werde der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet. Spezialeinsatzkräfte durchsuchten in der Nacht mehrere Objekte, eine Festnahme gelang bislang jedoch nicht.

Die Abschlusskundgebung des Christopher Street Days wurde nach dem Vorfall abgebrochen und das Gelände weiträumig geräumt. Polizei und Generalstaatsanwaltschaft riefen Zeugen dazu auf, Fotos, Videos oder andere Hinweise über das Hinweisportal der Polizei Berlin oder telefonisch an die Ermittler zu übermitteln. Zugleich betonten die Behörden, dass sich der Tatverdächtige möglicherweise bewaffnet und gefährlich verhalten könne. Die Bevölkerung wird daher ausdrücklich gebeten, den Gesuchten nicht anzusprechen, sondern bei einem möglichen Antreffen umgehend den Polizeinotruf zu verständigen.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Israel und Jordanien sich auf das Taufe-Christi-Jubiläum 2030 vorbereiten.

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