Moderne Heilige als Lehrer des geistlichen Lebens
Die Sonne schillerte in tausend Facetten im Wasser der Lahn, die durch das beschauliche Tal bei Geilnau fließt. Bei sommerlicher Hitze kamen hier, am Ort der Skite des hl. Spyridon von Trimythunt, vom 14.–15. Juli gut 60 Menschen zusammen, ein Drittel davon unter 30 Jahren, um der 4. theologischen St. Justin Konferenz beizuwohnen.
Die Veranstaltung, die bereits von 2023 bis 2025 jährlich in der Verkündigungs-St. Justin Einsiedelei nahe Fulda abgehalten wurde, hat das Ziel, orthodoxen Christen wie auch auswärtigen Interessenten die Grundlagen der Theologie und des geistlichen Lebens zu vermitteln. Ausgerichtet wird die Konferenz von der Gesellschaft zur Förderung der orthodoxen Spiritualität (GFOS) e.V., die auch Trägerin des Klosters ist, ihr zentraler Organisator ist Priestermönch Nil (Lazarenco).
Unter den Teilnehmern befanden sich auch ein paar junge Männer, die derzeit ein Jahr im Kloster verbringen, um dort am alltäglichen Lebensrhythmus teilzunehmen und sich in die Theologie und das geistliche Leben zu vertiefen. Ein ähnliches Programm für Männer und Frauen ist auch im kommenden Herbst geplant. Interessenten können sich über die Kontaktdaten auf der Website an das Kloster wenden.
Das Ufer der Lahn in der Nähe der Skite. Im Fluss werden auch Taufen durchgeführt (Foto: UOJ)
Historischer Hintergrund der Konferenz
Die Skite des hl. Spyridon untersteht als Stavropegial-Kloster dem Patriarchen von Serbien. Als Abt amtiert Sch’ima-Archimandrit Basilius (Grolimund), der seine Mönchsweihe 1971 vom heiligen Justin (Popovič) im Kloster Celije empfing.
Vom heiligen Justin erhielt Vater Basilius den anschließenden Auftrag, auf dem Athos das orthodoxe Mönchtum einzuüben und darauf in Deutschland ein Kloster zu gründen. Auf dem Athos machte Vater Basilius Bekanntschaft mit dem heiligen Paisios, ebenfalls ein zeitgenössischer Heiliger, der ihn im Vorhaben der deutschen Klostergründung bestärkte und instruierte.
Diese Gründung geschah im Jahr 1989 zusammen mit Vater Justin (Rauer), der vom heiligen Paisios zuvor den Segen erhalten hatte, Mönch zu werden. Nachdem die Skite in Geilnau für die die monastische Gemeinschaft und die besuchenden Pilger zu eng geworden war, gründete Vater Justin im Jahr 2011 mit Segen und Auftrag seines Abtes die Verkündigungs-St. Justin Einsiedelei in Unterufhausen bei Fulda.
Die theologische St. Justin Konferenz trägt ihren Namen nach dem heiligen Justin Popovič, der zugleich Patron der monastischen Gemeinschaft ist.
Gebäude der Skite des hl. Spyridon in Geilnau, die in einem ehemaligen Gasthaus eingerichtet ist (Foto: UOJ)
Die Präsenz der Heiligen
Dass die Heiligen unserer Zeit mit ihrem Segen unter uns präsent sind und uns zum geistlichen Leben stärken – diese Tatsache verbürgt nicht nur die Geschichte der Klostergemeinschaft, sondern auch der Name der St. Justin Konferenz. In diesem Jahr 2026 standen einige heilige Menschen im Mittelpunkt, die im vergangenen 20. Jahrhundert und teilweise noch bis zu Beginn der 2000er Jahre lebten. Die Vorträge warfen Schlaglichter auf eine Vielfalt der Gaben und der Weisheit, die diese zeitgenössischen Freunde Christi uns durch ihr Leben von Gott mitgeteilt haben. Die leibliche Verpflegung wurde von freiwilligen Freunden der Skite großzügig übernommen und trug zum Wohlbefinden und Gelingen der Veranstaltung bei.
Im Folgenden werden, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, zentrale Gedanken der Vorträge wiedergegeben, die binnen Kurzem auch auf YouTube veröffentlicht werden sollen. Der im Programm vorgesehene Beitrag von Bischof Hiob (Bandmann) über den heiligen Johannes Maximovich konnte nicht stattfinden. Der Vortrag von MArco Delic wurde in Abwesenheit des Referenten verlesen.
Ein Maler der Seele: Der heilige Arsenie Boca
Über den nach seinen Worten bekanntesten rumänischen Heiligen unserer Zeit sprach Erzpriester Dr. Josif-Cristian Radulescu. Der Priester Arsenie Boca (1910–1981), ein Bekenner des Glaubens unter dem Kommunismus, wurde am 4. Februar 2025 von der rumänischen orthodoxen Kirche als Heiliger verherrlicht. Er lebte als Bekenner des Glaubens unter dem Kommunismus, wobei seine sogar von den Dokumenten des Securitate-Geheimdienstes bezeugt wird, die von seinem ununterbrochenen Gebet wie auch von ihm gewirkten Wundern berichten.
Seine Frömmigkeit war stark von seiner künstlerischen Veranlagung geprägt, die er mit einer prophetischen Gabe verband: Einige seiner Malereien sollen auf künftige Ereignisse hingedeutet haben. Er sah in der Existenz des Menschen nicht ein Zufallsprodukt, sondern eine Schöpfung Gottes mit eigenen Sinn und Plan.
Um diesen Plan, den Gott mit jedem Menschen in seinem Leben hat, zu verwirklichen, benötigt der Mensch Demut, die tragende Gemeinschaft der Kirche und einen geistlichen Vater, dessen Urteil er sich anvertrauen kann. So kann der Mensch zu seiner wahren Gestalt finden, die im Plan des Schöpfers angelegt ist.
Freiheit in Gott: Der heilige Nektarios von Aigina
Mit dem Ikonenmaler Martin Rybacki kam im folgenden Vortrag ebenfalls ein Künstler zu Wort. Er sprach über den heiligen Bischof Nektarios von Aigina (1846–1920), den frühesten aller bei der Konferenz behandelten Heiligen und Autor des berühmten Hymnus Agni Parthene (Reine Jungfrau). Der heilige Nektarios war Bischof von Pentapolis und später Gründer eines Nonnenklosters auf der Aigina bei Athen. Im Mittelpunkt des Vortrags stand die Lehre des Heiligen über die Freiheit des menschlichen Willens.
Nach dem heiligen Nektarios besteht die Würde des Menschen in seiner Verantwortung, als nach Gottes Ebenbild geschaffenes Wesen das Schöne, Wahre und Gute zu suchen. Zur Verwirklichung dieser Bestimmung wurde ihm der freie Wille gegeben. Der Missbrauch dieses freien Willens durch die Erstgeschaffenen im Paradies führte jedoch dazu, dass der Mensch seine Freiheit verlor und zum Sklaven der Sünde wurde. Allein in Gott kann der Mensch seine verlorene Freiheit wiederfinden und die Kraft, sich für das Gute zu entscheiden.
Das Maß der Dreiheit: Der heilige Dumitru Staniloe
Der heilige Dumitru Staniloe (1903–1993) wurde gemeinsam mit dem heiligen Arsenie am 4. Februar 2025 von der rumänischen orthodoxen Kirche kanonisiert. Wie alle auf der Konferenz behandelten Heiligen wird er jedoch von orthodoxen Christen in der ganzen Welt verehrt. Priester Dumitru Staniloe gehörte zu den begnadesten Theologen des vergangenen Jahrhunderts und ist als solcher vor allem für seine orthodoxe Dogmatik bekannt.
Dieser Hintergrund prägte auch seinen Zugang zum geistlichen Leben, wie Monialin Lioba (Dragoi) in ihrem Vortrag referierte. In der göttlichen Dreiheit – Vater, Sohn und Heiligem Geist –, die das Haupt jeder kirchlichen Dogmatik bildet, sieht der heilige Dumitru Staniloe den Ursprung und Sinn der ganzen Schöpfung, sondern auch des geistlichen Lebens.
Damit wendet er sich sowohl gegen den moderenen Materialismus, der den Menschen als Zufallsprodukt einer blinden Evolution begreift, als auch gegen den Individualismus, der den Menschen isoliert. Dem setzt Vater Dumitru entgegen, dass die Schöpfung um des Menschen willen geschaffen wurde mit dem Zweck, in der persönlichen Gemeinschaft mit Gott und dem Nächsten zu wachsen und sich zu vervollkommnen. Diese Gemeinschaft ist das Wesen des geistlichen Lebens, in dem sich die Gottebenbildlichkeit des Menschen verwirklicht: Wie Gott Person ist und in einer dreipersönlichen Gemeinschaft lebt, so ist auch der Mensch berufen, als Person in der Gemeinschaft mit Gott und dem Nächsten vervollkommnet zu werden.
Das Dorfgemeinschaftshaus, Veranstaltungsort der Konferenz (FOto: UOJ)
Vom Individuum zur Person: der Heilige Sophronij von Essex
Ähnliche Gedanken finden wir beim heiligen Sophronij von Essex (1896–1993), dessen geistliche Lehre Priestermönch Nil (Lazarenco) vorstellte. Er beschreibt das geistliche Leben des Menschen als einen Weg vom Individuum, also dem von Gott und dem nächsten isolierten und entfremdeten Einzelnen, zur Person als gemeinschaftlichem Wesen, in der sich das „volle Maß Christi“ verwirklicht (s. Eph 4,13).
Wie der heilige Arsenie Boca war auch der heilige Sophronij, geboren in Moskau, ein studierter Künstler. Nach einer Zeit als Mönch und Einsiedler auf dem Athos scharte er in Paris eine internationale Gemeinschaft um sich und gründete mit ihr im südenglischen Essex das Kloster des hl. Johannes des Täufers. Der Weg vom Individuum zur Person ist für ihn kein anderer als der Weg zur Vergöttlichung, wie ihn die orthodoxe Tradition seit jeher beschreibt. Unentbehrlich auf diesem Weg sind der Glaube an die Gottheit Christi und die Realität der Kirche, die Beziehung zum geistlichen Vater, das Meiden der Sünde, das Gebet, die Übung der Demut und das Leiden als Voraussetzung für das vergöttlichende Wirken des Heiligen Geistes.
Ein besonderes Thema und Anliegen des heiligen Sophronij war dabei die Überwindung des Nationalismus in der Kirche. In Anknüpfung an seinen Lehrer, den heiligen Siluan vom Athos, betonte der heilige Sophronij, dass der Mensch weder als Individuum noch als Nation für sich selbst existiert, sondern dass unter dem „ganzen Adam“ das Menschengeschlecht als solches zu verstehen sei – ein Gedanke, der sich übrigens bereits beim beim heiligen Gregor von Nyssa findet.
Unsere Gedanken bestimmen unser Leben: Altvater Thaddäus von Vitovnica
Der folgende Vortrag von Janis Tortora stellte den Altvater Thaddäus von Vitovnica (1914–2003) vor, der – obwohl noch nicht offiziell verherrlicht – bereits von einer großen Zahl orthodoxer Christen in Serbien und darüber hinaus verehrt wird. Der Vortrag von Janis Tortora zeigte, wie das Leben des Altvaters einerseits von einem Jahrhundert des äußeren Krieges, andererseits vom inneren, geistlichen Kampf geprägt war. Der Friede und die Freude im Heiligen Geist, die er dabei fand, gab er vor dem Ende seines Lebens zahlreichen Menschen weiter, die bei ihm Rat und Beistand suchten.
Zentral für Altvater Thaddäus ist die Lehre von den Gedanken. Es ist keine systematische Lehre, sondern ein Lebenszeugnis, dass in der Erkenntnis besteht: „Unsere Gedanken bestimmen unser Leben“. Ähnlich wie Gott durch seinen Logos die Welt schuf, nimmt auch der Mensch, der in seinem Ebenbild geschaffen ist, bereits seine Gedanken (logismoí) Einfluss auf die Realität. Damit knüpft Altvater Thaddäus an die Lehre der geistlichen Väter über die Gedanken an und betont, dass es vor allem die Sorge und der innere Groll gegen uns selbst, gegen Gott und unsere Mitmenschen sind, die unser geistliches Wachstum behindern.
Priestermönch Nil, Hauptorganisator der Konferenz, bei seinem Vortrag (Foto: Nicolay Köcher)
Eine Frage der Liebe: Der heilige Porphyrios von Kavsokalyvia
Wie Altvater Thaddäus so gehört auch der heilige Porphyrios von Kavsokalyvia (1906–1991) zu den Freunden Gottes, denen in der Kindheit kaum weltliche Bildung zuteil wurde, die aber später vom Heiligen Geist mit himmlischer Weisheit beschenkt wurden. Novize Christoph Lorenz fasste seine eindrucksvolle Biographie zusammen, deren Kindheit von Armut, harter Arbeit und Gehorsam geprägt war. Schon mit 14 Jahren kam der Heilige auf den Athos und lebte dort im absoluten Gehorsam gegen seine Ältesten. Da er jedoch von inniger Liebe zum geistlichen Leben in Gott erfüllt war, bemerkte er die große Strenge seiner Väter überhaupt nicht.
Dieser von Liebe getragene Gehorsame sollte auch das zentrale Merkmal seines geistlichen Vermächtnisses werden. Neben einem schwierigen und langen Weg des geistlichen Kampfes zeigte er einen zweiten, kürzeren und sichereren Weg auf: den Weg der Liebe. „An der Liebe aber wird die Seele froh und gottbegeistert“ ist ein für ihn charakteristischer Ausspruch. Diese Liebe strömte über auf seine Mitmenschen. So war sein kontemplatives Leben war unterbrochen von 33 Jahren, die er inmitten der Großstadt Athen lebte und sich dort vor allem der leidenden Menschen im Krankenhaus annahm. Er war überzeugt, dass das innige Gebet auch den Lärm des Großstadtlebens überwältigen kann und dass Heiligung an jedem Ort möglich ist.
Selbsthingabe statt Gehorsam: Altvater Aimilianos von Simonopetra
Der jüngste und zugleich noch nicht offiziell verherrlichte Heilige der Konferenz war der der Priestermönch Aimilianos von Simonopetra (1934–2019). Der Referent Lektor Johannes beschrieb Leben und Lehre dieses geistlichen Menschen, der das monastische Leben im altehrürdigen Kloster Simonos Petra neu belebte und in Ormylia auf der Halbinsel Chalkidiki das heute größte bestehende Frauenkloster Griechenlands errichtete. Daneben betreute er die Gründung dreier Klöster in Frankreich.
Ähnlich wie der heilige Porphyrios machte Aimilianos nicht Strenge des Gehorsams, sondern die freiwillige Selbsthingabe und Freude in Gott zum Ausgangspunkt seiner Pädagogik. Er war überzeugt, dass das Leben eines Christen durch Freude bestimmt sein müsse und die freiwillige Annahme von Kümmernissen der wahre Weg zur Christusnachfolge sei. Diese Lehre wurzelte in seiner persönlichen Erfahrung: Als junger Priestermönch in ein abgelegenes Kloster entsandt, sah er seine Sehnsucht nach einem missionarischem Wirken in der Welt zerstört. Inmitten dieser Frustration würdigte Gott ihn der Erfahrung seiner Allanwesenheit in der Schöpfung durch das ungeschaffene Licht.
Die Freude dieser Schau wurde für ihn künftig zur unerschöpflichen Quelle seines Wirkens. Noch während seiner 20 Jahre währenden Bettlägerigkeit blieb der alzheimerkranke Mönch nicht untätig, sondern wirkte Wunder und erschien anderen Menschen in Visionen.
Neben dem geistlichen wurde durch die Freunde der Skite auch für das leibliche Wohl gesorgt (Foto: UOJ)
Verwandlung weltlicher in göttliche Weisheit: Der heilige Nikolai Velímirovic
Das an geistlicher und weltlicher Weisheit reiche Leben des heiligen Nikolai Velímirovic (1881 – 1956) entfaltete der Vortrag von Marco Delic. Das Leben dieses hochgebildeten Menschen und heilige Bischofs, der wegen der geistlichen Vollmacht seines Wortes auch der serbische Chrysostomos genannt wird, zeichnete er nach als Weg „vom Religionsphilosophen zum Theologen nach patristischem und athonitischem Vorbild“. Der heilige Justin von Celije nannte ihn „den bedeutendsten Serben nach dem heiligen Sava“, der als Erzbischof im 13. Jh. die serbische orthodoxe Kirche begründete.
Der heilige Nikolai verband in seiner Lehre hohe Gelehrsamkeit (er verfügte über einen zweifachen Doktortitel), poetisches Feingefühl und - vor allem Anderen – geistliche Tiefe und Heiligkeit. So förderte er eine Theologie, die statt akademischen Rationalismus die lebendige Fühlung mit Gott zum Ursprung hat und sich nicht in trockenen Traktaten, sondern in der Poesie einer quasi-liturgischen Dichtung niederschlägt. Seine Gebete am See oder das Buch Über den Allmenschen, in dem er sich mit Nietzsches Zarathustra und dem modernen Humanismus auseinandersetzt sind hierfür die berühmtesten Beispiele. So verwandelte Nikolai als vom Heiligen Geist beseelter Dichter die tote weltliche in lebendige göttliche Weisheit.
Fazit
Mit diesen Einsichten in die Tiefen des geistlichen Lebens endete die Konferenz erfolgreich, nicht ohne mit der Feier der Göttlichen Liturgie am Donnerstag, 16. Juli zur Eucharistie als Quelle allen geistlichen Lebens zurückzukehren. Denn wie der ehrwürdige Aimilianos betont, kann der Mensch sich das geistliche Leben ebenso wenig selbst schenken wie das physische Leben: „Wie sehr ich mich auch abplage, weine und faste – das geistliche Leben bleibt ein Geschenk des Heiligen Geistes“. Der Empfang der Taufe und der Eucharistie als „sakramentale und mystische Lebensweise“ ist somit der einzige Weg, um das ewige Leben zu empfangen.
Gleichzeitig wurde bei der Konferenz sichtbar, wie schillernd groß die Vielfalt der Lebenswege, der persönlichen Temperamente und Gaben ist, welche die Heiligen aller Zeiten und bis heute auszeichnen. Darin wurde sichtbar, um mit den Worten einer Teilnehmerin zu sprechen, „wir unterschiedlich die Heiligen der neuen Zeit sind – und doch alle vereint im Heiligen Geist“. Gerade hierin liegt auch die Bereicherung, die heutige Christen in Leben und Lehre dieser Heiligen finden können und die darin liegt, „dass man sich einen oder ein paar Heilige heraussuchen kann, die besonders gut zu einem selbst passen, um deren Vorbild nachzustreben“.
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