Metropolit Serafim rief in Heidelberg zum regelmäßigen Besuch der Göttlichen Liturgie auf

Metropolit Serafim spendete den Zwillingen Antim und Agnia in Heidelberg das Sakrament der Heiligen Taufe und feierte am folgenden Tag die Göttliche Liturgie. Foto: Gemeinde

Metropolit Serafim von der Rumänisch-Orthodoxen Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa hat die Gläubigen der Pfarrei „Heilige Dreifaltigkeit“ in Heidelberg besucht. Am Samstag spendete er den Zwillingen Antim und Agnia, den Kindern von Pfarrer Ioan Lazar und seiner Ehefrau Ana-Maria, das Sakrament der Heiligen Taufe. Am Sonntag feierte er die Göttliche Liturgie und betonte, der Sonntag sei „nicht der Tag des Menschen, sondern der Tag Gottes“, wie die Metropolie auf ihrer Webseite berichtete.

In seiner Predigt hob Metropolit Serafim die Verpflichtung jedes Christen hervor, regelmäßig am liturgischen Leben teilzunehmen. Der Kirchgang müsse zur Gewohnheit werden und könne schließlich zur größten Freude eines Gläubigen werden. Ziel sei es, die Göttliche Liturgie als unverzichtbaren Mittelpunkt des geistlichen Lebens zu erfahren.

Zugleich würdigte Metropolit Serafim die Opferbereitschaft der Gläubigen in der Diaspora. Gott belohne jede Anstrengung und „zähle die Kilometer“, die Gläubige auf sich nähmen, um die Kirche zu erreichen. Abschließend rief er zur Demut, zur Erkenntnis der eigenen Sündhaftigkeit und zum Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit auf.

Der Besuch des Metropoliten fiel mit einem besonderen Moment für die Gemeinde zusammen. Nach mehr als fünf Jahren Bemühungen erhielt die rumänisch-orthodoxe Pfarrei kürzlich die Zustimmung der katholischen Gemeinde zur Übernahme der St.-Josephs-Kirche in Eppelheim. Das Gotteshaus soll künftig der Gemeinde in Heidelberg und den rumänisch-orthodoxen Gläubigen der gesamten Region als neue Kirche dienen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Arsenije Jovanović in Rosenheim predigte: „Die größte Krankheit des Menschen ist die Sünde.“

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