Kirche im elsässischen Mulhouse verwüstet – Tatverdächtiger in Psychiatrie eingewiesen

Die katholische Kirche St. Stefan in Mulhouse wurde Ziel eines Vandalismusangriffs, bei dem mehrere christliche Symbole beschädigt wurden. Foto: Olive Titus/Wikipedia

Die katholische Kirche St. Stefan in Mulhouse wurde Ziel eines Vandalismusangriffs, bei dem mehrere christliche Symbole beschädigt wurden. Foto: Olive Titus/Wikipedia

Die römisch-katholische Kirche St. Stefan im elsässischen Mulhouse ist am 5. Juli Ziel eines Vandalismusangriffs geworden. Ein Tatverdächtiger wurde nach seiner Festnahme aufgrund seines psychischen Zustands in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen, berichtete das katholische Nachrichtenportal kath.net.

Nach Angaben der Ermittler betrat der Mann am Sonntagnachmittag die Kirche und beschädigte innerhalb weniger Minuten mehrere christliche Symbole. Er riss ein Altarkreuz herunter, schüttete Wasser und Blumen auf den Altar und brach die Türen von drei Beichtstühlen auf, wobei er ein Kreuz als Brecheisen benutzte. Die Kirche war zu diesem Zeitpunkt leer; gestohlen wurde nichts.

Pfarrer Pascal Boulic sprach von einem gezielten Angriff auf christliche Glaubenssymbole. Der Vorfall wurde von der Videoüberwachung aufgezeichnet, anschließend erstattete die Pfarrei Anzeige.

Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde dieser jedoch wegen seines psychischen Zustands in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Die Ermittlungen dauern an; nach einer möglichen Entlassung aus dem Krankenhaus könnte der Mann erneut in Polizeigewahrsam genommen werden.

Die UOJ berichtete zuvor, wie aus einer deutschsprachigen Liturgie in Köln ein Ort der Begegnung über alle orthodoxen Grenzen hinweg wurde.

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