Großbrand im Trentino beschädigte Kirche Santo Stefano schwer

Der Großbrand in Fraviano di Vermiglio in der Nacht zum 3. Juli 2026 zerstörte mehrere Gebäude und richtete an der Kirche Santo Stefano schwere Schäden an Dach und Glockenturm an. Fotos: Provinz Trient

In der Nacht zum 3. Juli 2026 hat ein Großbrand den Ort Fraviano di Vermiglio im Trentiner Val di Sole (Italien) erschüttert. Mehrere Gebäude wurden zerstört, auch die Kirche Santo Stefano erlitt schwere Schäden. Vier Menschen konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden, verletzt wurde niemand, wie der Sender RAI berichtete.

Das Feuer brach gegen 1 Uhr nachts aus und griff rasch von einem Gebäude auf weitere Stadel, Wohnhäuser und schließlich auch auf die Kirche über. Nach Angaben der Behörden erschwerte starker Wind die Löscharbeiten erheblich. Insgesamt standen 16 Freiwillige Feuerwehren mit rund 200 Einsatzkräften im Einsatz.

Die römisch-katholische Diözese Trient sprach von erheblichen Schäden an der Kirche Santo Stefano. Das Dach des Gotteshauses wurde vollständig zerstört, auch der Glockenturm wurde in Mitleidenschaft gezogen. Pfarrer Don Enrico Pret stellte Räume im Pfarrhaus bereit, um mögliche Evakuierte aufzunehmen und Betroffene zu unterstützen.

Die Ursache des Feuers ist noch ungeklärt. Nach ersten Erkenntnissen könnte der Brand in einem Stadel ausgebrochen sein. Die Ermittlungen der zuständigen Polizeibehörden dauern an.

Die UOJ berichtete zuvor, wie aus einer deutschsprachigen Liturgie in Köln ein Ort der Begegnung über alle orthodoxen Grenzen hinweg wurde.

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