Vidovdan-Akademie erinnerte in München an Fürst Lazar und den Kosovo-Bund
Pfarrer Dr. Dejan Ristić hielt bei der Vidovdan-Akademie in der serbisch-orthodoxen Kirche Heiliger Johannes Wladimir in München die Predigt. Foto: Gemeinde
Mit einer traditionellen Vidovdan-Akademie hat die serbisch-orthodoxe Gemeinde Heiliger Johannes Wladimir in München am 28. Juni 2026 an den heiligen Großmärtyrer Fürst Lazar und den Kosovo-Bund erinnert. Die Feier verband liturgisches Gedenken mit Musik, Dichtung und dem Bekenntnis zur Bewahrung des geistlichen und historischen Erbes, wie die Eparchie auf ihrer Webseite berichtete.
Vidovdan zählt zu den bedeutendsten Gedenktagen der Serbischen Orthodoxen Kirche und des serbischen Volkes. Er erinnert an die Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo Polje) im Jahr 1389 sowie an den heiligen Fürsten Lazar, der als Märtyrer verehrt wird und als Symbol für Glaubenstreue und Opferbereitschaft gilt.
In der Münchner Kirche Heiliger Johannes Wladimir versammelten sich zahlreiche Gläubige zur traditionellen Vidovdan-Akademie. Das von Lenka Stojadinović initiierte Programm wurde von Pfarrer Dr. Dejan Ristić mit einer Predigt eröffnet.
Musikalisch gestalteten der Kirchenchor „Heiliger Johannes Wladimir“ unter der Leitung von Jelena Stojković, Teodora Kovačević sowie Mitglieder des Gesangsensembles „Soko“ des Kulturvereins KUD die Veranstaltung. Rezitationen über den heiligen Fürsten Lazar, Kosovo und Metochien sowie das geistliche und kulturelle Erbe Serbiens rundeten das Programm ab.
Die UOJ berichtete zuvor, dass das Patronatsfest in Ulm rumänisch-orthodoxe Gläubige aus der Region vereinte.
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