Metropolit Johannes von Dubna besuchte Dreifaltigkeitsgemeinde in der Krypta

Metropolit Johannes von Dubna während seines Pastoralbesuchs in der Dreifaltigkeitsgemeinde in der Krypta der Alexander-Newski-Kathedrale in Paris. Foto: Gemeinde

Metropolit Johannes von Dubna hat die Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit in der Krypta der Alexander-Newski-Kathedrale in Paris besucht und dort am vierten Sonntag nach Pfingsten (28. Juni 2026) die Göttliche Liturgie gefeiert. Der Besuch fand unmittelbar vor dem Fest der heiligen Apostel Petrus und Paulus statt und unterstrich die enge Verbundenheit des Hierarchen mit der traditionsreichen Gemeinde in der Erzdiözese der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa. Darüber berichtete die Erzdiözese auf ihrer Webseite.

Die als „die Krypta“ bekannte Pfarrei ist eine eigenständige orthodoxe Gemeinde in den Räumen unter der Alexander-Newski-Kathedrale in Paris und gilt als eines der historischen Zentren der französischsprachigen Orthodoxie russischer Tradition in Paris. Metropolit Johannes von Dubna wurde von Pfarrer Boris Starck, dem Vorsteher der Gemeinde, weiteren Geistlichen und zahlreichen Gläubigen empfangen. Zu Beginn der Liturgie tonsurierte er den jungen Chorsänger Adrian zum Lektor.

In seiner Predigt über das Evangelium vom Hauptmann von Kaparnaum (Mt 8,5–13) hob der Metropolit den Glauben als Weg zum Heil hervor und rief die Gläubigen dazu auf, dem Vorbild des Hauptmanns sowie der Apostel und Heiligen nachzufolgen. Zum Abschluss dankte er Pfarrer Boris Starck und Pfarrer Basile für die in den vergangenen Monaten ausgeführten Verschönerungs- und Restaurierungsarbeiten in der Kryptakirche und würdigte den Einsatz des Chores. Der neu tonsurierte Lektor erhielt als Geschenk einen Satz liturgischer Bücher.

Der Pastoralbesuch klang mit einem festlichen Beisammensein im Gemeindesaal der Kathedrale aus. Die Gemeinde überreichte Metropolit Johannes von Dubna als Zeichen ihrer Verbundenheit einen Strauß weißer Blumen und dankte ihm für seine seelsorgliche Begleitung.

Die UOJ berichtete zuvor, dass ab sofort Anmeldungen für das neue Studienjahr der Orthodoxen Theologischen Fernschule möglich sind.

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