Erzpriester Dionisij Idavajn spricht über Spiritualität und geistliche Orientierung

Erzpriester Dionisij Idavajn spricht in der neuen Ausgabe von „Frag den Priester“ über die orthodoxe Sicht auf moderne Sinnangebote. Archivfoto: Screenshot YouTube
Die russisch-orthodoxe Gemeinde des Heiligen Johannes von Kronstadt in Hamburg hat am 29. Juni 2026 eine neue Ausgabe ihres Videoformats „Frag den Priester“ veröffentlicht. In der aktuellen Folge beantwortet Erzpriester Dionisij Idavajn gemeinsam mit Moderatorin Alexandra Vidanov auf dem YouTube-Kanal der Gemeinde Fragen zu Spiritualität, Sinnsuche und den Unterschieden zwischen christlichem Glauben und modernen esoterischen Angeboten.
Ausgangspunkt des Gesprächs ist das Buch „Orthodoxie und die Religion der Zukunft“ des Priestermönchs Seraphim Rose. Anhand dessen erläutert der Geistliche die orthodoxe Sicht auf Phänomene wie Astrologie, Kartenlegen, Yoga, Meditation, Manifestation und New-Age-Praktiken. Er warnt vor geistlicher Selbsttäuschung und betont, dass die Suche nach Sinn zwar zum Menschen gehöre, geistliche Orientierung jedoch im christlichen Glauben und nicht in außergewöhnlichen Erlebnissen oder spirituellen Techniken zu finden sei.
Weitere Themen der Sendung sind die Grenzen zwischen christlichem Gebet und Meditation, der freie Wille des Menschen sowie die Frage, ob die Orthodoxie vor allem aus Verboten bestehe. Abschließend ordnet Erzpriester Dionisij Idavajn die Aktualität von Seraphim Roses Werk ein, dessen Analysen aus den 1970er-Jahren nach seiner Einschätzung heute nichts an Relevanz verloren hätten.
Die UOJ berichtete zuvor, dass ein Großbrand das historische Klostergebäude im nordirischen Downpatrick schwer beschädigte.
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