Mazedonisch-orthodoxe Gemeinde zog in ihre neue Kirche in Locarno ein

Freiwillige bereiteten die neue Kirche der mazedonisch-orthodoxen Gemeinde in Locarno für die erste Göttliche Liturgie am 5. Juli vor. Foto: Gemeinde

Die mazedonisch-orthodoxe Gemeinde „Presveta Bogorodica“ in Locarno, Schweiz, hat am 29. Juni 2026 ihr neu erworbenes Kirchengebäude bezogen. Zahlreiche Gemeindemitglieder halfen beim Umzug der liturgischen Ausstattung und bereiteten das Gotteshaus für die erste Feier der Göttlichen Liturgie vor, wie die Gemeinde auf ihrer Facebook-Seite berichtete.

Bereits am 6. Mai hatte die Gemeinde in Locarno Monti den Kaufvertrag für das Kirchengebäude unterzeichnet. Mit dem Erwerb erhielt die zur Europäischen Diözese der Mazedonisch-Orthodoxen Kirche – Erzbistum Ohrid gehörende Gemeinde erstmals ein eigenes Gotteshaus. Die Diözese bezeichnete den Kauf als Meilenstein, dem eine lange Zeit der Vorbereitung, des Gebets und des gemeinsamen Engagements vorausgegangen war.

Nach 26 Jahren konnte die Gemeinde nun in die eigene Kirche einziehen. Freiwillige transportierten Ikonostase, Ikonen und die gesamte liturgische Ausstattung aus der bisherigen Gottesdienststätte in das neue Kirchengebäude. Innerhalb weniger Stunden wurden die Räume mit vielen fleißigen Helfern eingerichtet, gereinigt und für den Gottesdienst vorbereitet.

Die erste Göttliche Liturgie in der neuen Kirche ist für den 5. Juli geplant. Im Anschluss sind die Gläubigen zu einem gemeinsamen Beisammensein eingeladen. Das neue Gotteshaus soll künftig als geistliches Zentrum der mazedonisch-orthodoxen Gläubigen im Tessin dienen und das Gemeindeleben nachhaltig stärken.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Matthias Zierenberg in seiner Predigt zum vierten Sonntag nach Pfingsten das Spannungsfeld zwischen weltlicher und göttlicher Macht thematisierte. 

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