Serbien stellt weitere Mittel für Fertigstellung der Kirche des Heiligen Sava bereit

Die Kirche des Heiligen Sava in Belgrad erhält weitere staatliche Finanzmittel für ihre Fertigstellung. Foto: Npps90/Wikipedia

Die Kirche des Heiligen Sava in Belgrad erhält weitere staatliche Finanzmittel für ihre Fertigstellung. Foto: Npps90/Wikipedia

Am Vidovdan, dem Gedenktag der Schlacht auf dem Amselfeld von 1389 sowie des heiligen Fürsten Lazar (28. Juni 2026), haben der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije und der serbische Ministerpräsident Đuro Macut ein Abkommen über weitere staatliche Finanzmittel für die Abschlussarbeiten an der Kirche des Heiligen Sava in Belgrad unterzeichnet. An der Zeremonie in der Krypta des Gotteshauses nahm auch Präsident Aleksandar Vučić teil, wie das Patriarchat berichtete.

Präsident Vučić erklärte, mit den nun zugesagten weiteren 6,5 Millionen Euro habe der serbische Staat in den vergangenen zwölf Jahren insgesamt 94,5 Millionen Euro für den Bau bereitgestellt. Man spreche darüber „mit Stolz“, weil es keinen „schöneren, heiligeren oder besseren Weg“ gebe, öffentliche Mittel einzusetzen.

Die Vollendung der Kirche des Heiligen Sava bezeichnete er als eine „große Tat“ für Volk und Kirche und betonte, ohne sie könnten „Volk und Staat“ nicht bestehen. Zugleich dankte er Patriarch Porfirije für dessen Einsatz für die Serben im Kosovo und Metochien sowie überall dort, wo sie Unterstützung benötigten.

Patriarch Porfirije würdigte die staatliche Unterstützung und bezeichnete die Unterzeichnung am Vidovdan als besonders bedeutsam. Der Heilige Sava und der heilige Fürst Lazar verkörperten die geistlichen Grundlagen des serbischen Volkes. Die Kirche des Heiligen Sava sei nicht nur ein Bauwerk aus Stein und Mosaiken, sondern ein „Haus des Gebets“ und ein Ort der Begegnung zwischen Gott und den Menschen. Er dankte Präsident Vučić und der serbischen Regierung für ihre Hilfe bei der Vollendung der Kirche des Heiligen Sava und hob hervor, deren Erhalt diene dem „Gemeinwohl“ über politische Unterschiede hinaus.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Hessen einen gemeinsamen Religionsunterricht für katholische und evangelische Schüler plant.

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