Generalversammlung der Erzdiözese in Paris wegen Hitzewelle verschoben

Metropolit Johannes von Dubna hat die Verschiebung der Generalversammlung der Erzdiözese bekanntgegeben. Foto: Diözese

Die ordentliche Generalversammlung 2026 der Erzdiözese der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa ist aufgrund der anhaltenden Hitzewelle in Frankreich verschoben worden. Das teilte Metropolit Johannes von Dubna in einem Schreiben vom 22. Juni 2026 an Geistliche und Laiendelegierte auf der Webseite der Diözese mit.

Grund für die Entscheidung sind Empfehlungen der französischen Behörden und Transportunternehmen, wegen der außergewöhnlichen Wetterlage auf Reisen und größere Versammlungen zu verzichten. Die Verwaltung der Erzdiözese beschloss unter dem Vorsitz von Metropolit Johannes, die Generalversammlung erst nach dem Sommer abzuhalten. Der neue Termin soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

Teilnehmer, die bereits Reisen oder Unterkünfte gebucht haben, werden gebeten, zunächst eine Erstattung oder Umbuchung zu veranlassen. Sollte dies nicht möglich sein, können sie sich mit entsprechenden Nachweisen an den Schatzmeister der Erzdiözese wenden, um eine Kostenerstattung zu beantragen. Die Pfarrer und Gemeindeleiter wurden aufgefordert, alle Delegierten umgehend über die Verschiebung zu informieren.

Die Erzdiözese mit Sitz in Paris ist aus der russischen Emigration entstanden, untersteht aber seit 2019 wieder mit einer gewissen Eigenständigkeit der Russisch-Orthodoxen Kirche in Moskau. Die meisten Gemeinden hat die Erzdiözese in Frankreich. In Deutschland gibt es rund zehn Gemeinden und Klöster. Ferner gehört zum Erzbistum das Institut de Théologie Orthodoxe Saint-Serge in Paris, eine Hochschule, die die bedeutendste orthodoxe Bildungseinrichtung in Westeuropa darstellt.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbische Prinz Filip die serbisch-orthodoxe Kathedrale in Chicago besuchte.

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