Bischöfliche Gebete vor den Reliquien der heiligen Afra in Augsburg

Erzbischof Tichon von Rusa (M. r.) und Bischof Hiob von Stuttgart (M. l.) beteten in der Augsburger Basilika der Heiligen Ulrich und Afra gemeinsam vor den Reliquien der heiligen Märtyrerin Afra. Foto: Diözese

Erzbischof Tichon von Rusa, Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche, und Bischof Hiob von Stuttgart der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) haben am Sonntag, dem 21. Juni 2026, in der Basilika der Heiligen Ulrich und Afra in Augsburg einen Gebetsgottesdienst vor den Reliquien der heiligen Märtyrerin Afra zelebriert. An der Feier nahmen rund 200 Gläubige und Pilger aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz teil, wie die Berliner Diözese auf ihrer Webseite berichtete.

Unter den Gläubigen befanden sich auch die Teilnehmer der fünften Bundeskonferenz der Russisch-Orthodoxen Jugend in Deutschland (ROJ), die in Augsburg stattfand. Zahlreiche Geistliche aus der Berliner Diözese sowie der ROKA konzelebrierten den Gottesdienst, der musikalisch vom Chor der russisch-orthodoxen Münchner Auferstehungsgemeinde gestaltet wurde.

In seiner Predigt sprach Erzbischof Tichon über die Verehrung der Heiligen. Die Märtyrer hätten trotz schwerster Verfolgungen durch ihren festen Glauben, ihren Mut und ihre Treue zu Christus Zeugnis abgelegt. Dieses Vorbild sei auch für Christen in der Gegenwart von großer Bedeutung.

Zum Abschluss verehrten die Gläubigen die Reliquien der heiligen Afra, die zu den bedeutendsten heimischen Heiligen gehört und als Schutzpatronin Augsburgs verehrt wird. Sie zählt zu den frühen christlichen Märtyrern, deren Zeugnis die Geschichte des Christentums in Deutschland nachhaltig geprägt hat.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Grigorije sein Buch in der Gemeinde Aachen vorstellte.

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