Patriarch Porfirije würdigte Hilandar-Ikonen in Belgrad
Patriarch Porfirije im Gespräch mit der Kunsthistorikerin Natalija Stokanović während des Rundgangs durch die Ausstellung in Belgrad. Foto: Patriarchat
Der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije hat die Ausstellung „Der heilige Sava“ in der Galerie der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Belgrad besucht. Die Schau ist Teil der Feierlichkeiten zum 850. Geburtstag des ersten serbischen Erzbischofs und zeigt bedeutende Exponate aus dem Museum der Serbisch-Orthodoxen Kirche, wie das Patriarchat berichtete.
Im Mittelpunkt seines erneuten Besuchs standen diesmal Ikonen aus dem serbisch-orthodoxen Athos-Kloster Hilandar, insbesondere die Ikonen Christus Pantokrator sowie der Gottesgebärerin mit Christus aus dem 13. Jahrhundert. Der Patriarch hob die kunsthistorische Bedeutung hervor und erinnerte daran, dass diese als herausragende Werke byzantinischer Kunst gewürdigt wurden.
Besonders betonte Patriarch Porfirije die seltene Gelegenheit für Gläubige, diese Athos-Heiligtümer in Belgrad zu sehen und zu verehren. Dies gelte ausdrücklich auch für Frauen, denen der Zugang zum Berg Athos traditionell verwehrt ist. Die Ausstellung ermögliche ihnen nun eine unmittelbare Begegnung mit den geistlichen Schätzen von Hilandar, bevor diese dorthin zurückkehren.
Zum Abschluss würdigte der Patriarch weitere Exponate wie die Hodegetria-Mosaikikone sowie liturgische Gegenstände und dankte den Veranstaltern. Zugleich kündigte er an, die Ausstellung bis zu ihrem Ende am 19. Juli mehrfach besuchen zu wollen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass eine Initiative für Karfreitag als gesetzlichen Feiertag in Österreich gescheitert ist.
Lesen Sie auch
Die Kirche gedenkt des Großmärtyrers Panteleimon
Der heilige Arzt, der in Nikomedia unentgeltlich Kranke behandelte und unter Kaiser Maximian enthauptet wurde, wird am 9. August als himmlischer Patron der Ärzte und Heiler verehrt.
Christin in Kanada wurde gegen ihren Willen euthanasiert
Die 83-Jährige hatte die Sterbehilfe aus Glaubensgründen verweigert, widerrief am Vortag weinend ihre Zustimmung und gab vor dem Eingriff kein mündliches Einverständnis.
Christen in Sednaya sagten Kirchenfeste aus Protest gegen Repressionen ab
Pfarreiräte kritisieren Verhaftungen, Entführungen und Schikanen gegen die christliche Bevölkerung in der syrischen Stadt
Vortrag würdigte geistliches Erbe des heiligen Dumitru Stăniloae
Monialin Lioba Drăgoi stellte bei der Theologischen St.-Justin-Konferenz in Geilnau Leben, Werk und zentrale Lehren des 2025 heiliggesprochenen rumänischen Theologen vor
Rumänisch-orthodoxe Gläubige feierten Verklärung Christi auf der Zugspitze
Pfarrer aus Garmisch-Partenkirchen und Augsburg zelebrierten die Heilige Liturgie in der Kapelle Mariä Heimsuchung in Deutschlands höchstgelegenem Gotteshaus
Patriarch Daniil nahm an der Pilgerwanderung „Der Wundertäter von Rila“ teil
Bulgarisches Kirchenoberhaupt begleitete die Wallfahrt zu den Sieben Rila-Seen und rief die Gläubigen auf, dem Vermächtnis des heiligen Johannes von Rila in Einheit und Glauben zu folgen